Nanu im Training

  • Ich will jetzt auch immer mal wieder Videos von uns zeigen. Wir arbeiten grade sehr an der Distanzkontrolle. Leider war es scheinbar keine so gute Idee in der Küche zu trainieren. Der Boden ist doch ganz schön rutschig.
    Das Steh-Sitz hab ich aus dem Rückwärtslaufen aufgebaut. Das war jetzt der zweite Versuch, das Rückwärtslaufen auszuschleichen. Wie man sieht, nimmt sie das ziemlich schnell an. Das Sitz-Steh hat sie lustigerweise teilweise selbst so angeboten, also bleib ich natürlich dabei. Ich liebe es, wenn Hunde, den Wechsel so machen.


    Für Anmerkungen und Kritik bin ich offen.


  • Wow, schick!!!

    Zitat

    Das Steh-Sitz hab ich aus dem Rückwärtslaufen aufgebaut. Das war jetzt der zweite Versuch, das Rückwärtslaufen auszuschleichen

    meinst du mit den Vorderpfoten rückwärts laufen oder komplett rückwärts laufen. Ist irgendwie schon so weit ausgeschlichen, das ich das gar nicht mehr sehe ;) Diesen Hopser zurück find ich ja so toll.

  • Wow, schick!!!

    meinst du mit den Vorderpfoten rückwärts laufen oder komplett rückwärts laufen. Ist irgendwie schon so weit ausgeschlichen, das ich das gar nicht mehr sehe ;) Diesen Hopser zurück find ich ja so toll.


    Ich mein komplett rückwärtslaufen. Schau mal dieses Video hier. Das ist vor 2 Wochen. Bei 2.03 min kommen die angehenden steh-sitz-Wechsel. Da ist es grade noch ein "rück" "Häschen" "sitz". Häschen hat sie einfach immer schon angeboten. das findet sie super. Also nutz ich es natürlich für meine DK.


  • Super! Das ist echt eine tolle Variante, wenn der Hund so einen Bewegungsablauf beim Rückwärts und Häschen anbietet :thumbup:
    (mein Collie"schiff" macht grad Rückenmuskeltraining, damit sie sich bald mal überhaupt im Häschen halten kann).

  • So, ich muss auch was fragen. Gestern hab ich mal versucht, die DK etwas besser zu kontrollieren mit Hilfe einer Stange vor der Hinterhand. Ich musste feststellen, dass Nanu so "versammelt" sitz, dass die Stange dann gar nicht mehr zwischen ihre Pfoten passt. Sie hat ihre Lösung dafür gefunden und setzt nun die Vorderpfötchen einfach mit hinter die Stange. Für den Steh-Sitz-Wechsel finde ich das ja eigentlich auch ganz hübsch. Aber wenn ich andere Welchel Trainieren will, fehlt mir die Begrenzung direkt vor den Hinterpfoten. Kann das irgendwer verstehen? Ich finde, ohne Stange kann man teilweise einfach wirklich schwer erkennen, ob sie sich bewegt hat oder nicht. Oft trainiere ich deshalb auf dem Bürgersteig, durch die Platten habe ich bessere Anhaltspunkte.


    Frage: Stange lieber weglassen?


  • Danke für deine Antwort, Monika.


    Zu dem Schluss bin ich gestern dann auch irgendwann gekommen. Nanu setzt ihre Pfoten so bewusst, da ist es egal, ob die Stange da nun liegt oder nicht, ich kann ihr auch auf andere Weise erklären, das ein Wechsel nicht ganz meinen Vorstellungen entsprach. Das Video ist natürlich zurechtgeschnitten, teilweise war sie durch die Stange eher gehemmter.

  • Jaaaaaaaa! Nanu war heute so gut drauf. Keine Ahnung warum. Normalerweise spielt sie eigentlich nicht so gern. Das ist das, was wir im letzten Jahr am allerallermeisten trainiert haben. Inzwischen ging es mit ihrem Echtlammfell-Teil eigentlich ganz gut mit dem Zergeln. Heute hatte ich seit langem mal wieder so Fleece-Tuggle dabei und sie ist so drauf abgefahren. Noch vor einigen Wochen hätte sie es nicht angerührt oder zumindest nicht so ausdauernd damit gespielt. So cool!


    Ansonsten haben wir heute mal was Neues probiert. Wir haben die Boxmitte geshapt. Normalerweise hab ich immer mit Target gearbeitet. Ich fands aber ganz gut. Schaden tut es sicher nicht. Oder seht ihr das anders?


  • So süß die kleine, wie sie da rumrennt :D Hatte ja echt gute Laune die Maus! :love:
    Ich persönlich bin kein Freund vom Boxmitte shapen, weil die Hunde meist eben nicht Boxmitte lernen, sondern sich an einer Pylone orientieren oder oft am Abstand zum Hundefüher, an dem vorderen Band - oder oder oder....
    Ich sehe auf dem Video einen Hund, der ein paar Meter geht, und sich nach Dir umdreht. Ich mag dieses Verhalten und den Gedanken bei der Box so gar nicht, weiß aber, dass es dazu andere Meinungen gibt.
    Meine Erfahrung ist , dass das Risiko zum nachfragen und zu früh bremsen noch höher wird,als es eh schon ist.
    Was ich weiterhin für diesen "Typus "Hund schwierig finde, ist , dass Du Futter herum wirfst. Sie schnüffelt eh schon so stark.
    Bei mir ist Futter auf dem Boden im Boxtraining ein echte "NONO", aber auch da gibt es sicher viele Meinungen. Ich denke darüber nach, dass bestimmte "Nasenjunkies" die Übung einfach mit sehr selbstbelohnenden Aktivitäten, mit den Emotionen und der Tat verknüpfen.
    Bei Box ist es in meinem Kopf unvereinbar, dass der Hund an "riechen" denkt, es fühlt oder ausprobiert. Das versuche ich weitestgehend zu vermeiden.
    Ich will die Einstellung: optische fixierung und RENNEN erreichen.

  • Ich selbst hatte es mit Ronja auch einmal "videoüberwacht" ausprobiert. Bei ihr hatte ich es aber nachher auf dem Video schon deutlich gesehen, das sie eine Ausrichtung zu mir gesucht hat. Deshalb hab ich es dann gelassen. Geschadet hatte der Versuch bei ihr deshalb nicht, weil sie null Verkbüpfung mit der Box oder Pylonen hergestellt hatte :D
    Allgemein kann ich dazu aber nichts beitragen. Hatte es auf einem Seminar eben auch als Möglichkeit kennengelernt, so das es sicher für manche Hunde paßt ;)
    Ich denke Nanu sucht eher die "Targetstelle" als eine Ausrichtung zu dir. Eine Möglichkeit für "Werfspielzeug" mit Futter drin wären Döschen (Filmdöschen, wenn sie die nicht schluckt, oder so kleine Lebensmitteldöschen). Wenn du die Sache nicht ganz, aber die Futtersuche einstellen willst.


  • Was ich weiterhin für diesen "Typus "Hund schwierig finde, ist , dass Du Futter herum wirfst. Sie schnüffelt eh schon so stark.
    Bei mir ist Futter auf dem Boden im Boxtraining ein echte "NONO", aber auch da gibt es sicher viele Meinungen. Ich denke darüber nach, dass bestimmte "Nasenjunkies" die Übung einfach mit sehr selbstbelohnenden Aktivitäten, mit den Emotionen und der Tat verknüpfen.
    Bei Box ist es in meinem Kopf unvereinbar, dass der Hund an "riechen" denkt, es fühlt oder ausprobiert. Das versuche ich weitestgehend zu vermeiden.
    Ich will die Einstellung: optische fixierung und RENNEN erreichen.


    Imke, hab vielen vielen Dank für deine hilfreiche Antwort.
    Nanu macht es mir irgendwie nicht so leicht. Für Lemmy war rennen immer selbstbelohnend, das war nie ein Problem. Also hab ich den Target extrem hochwertig geübt, viel Ablenkungstraining gemacht. So wurde sie auf jeden Fall schneller. Aber ich fand sie dann auch sehr sehr targetfixiert und hatte Angst, dass ich sie davon nicht mehr losbekomme. Deshalb jetzt die neue Idee mit dem Shapen.


    Futterwerfen und Schnüffeln, du hast soooo Recht. Danke nochmal für die Erinnerung. Manchmal versucht man neue Dinge und vergisst seine alten Prioritäten darüber.


    Monika, Wurfspielzeug ist schwierig. Bälle mag sie nicht so sehr. Manchmal nimmt sie sie gut an, manchmal werden sie aber auch ignoriert. Das ist dann nicht so toll. Auch Futterdosen, Futterdummys und anderes hab ich probiert. Irgendwie kann sie damit nicht so richtig was anfangen, auch wenn sehr hochwertiges Futter darin ist. Vielleicht muss ich das einfach etwas antrainieren bevor ich es im Training nutzen kann.


    Vielen dank für eure Kommentare. Ich grübele nochmal drüber. Vielleicht fällt mir ja noch was Kluges ein.

  • ich glaub die Dosen muß man antrainieren. Hatte damit mal etwas angefangen weil ich fürs Fährten Filmdöschen nutzen will, und einfach so konnte Ronja damit auch nix anfangen. Noch merke ich den Döschen aber auch stark an, das sie nicht Futter direkt sind.

  • Ich arbeite so gut wie immer ohne Boxband. Der Hund soll sich - fuer mich - an den Pylonen orientieren, und zwar lernen, dass er dazwischen soll. Bei mir gilt, sich mittig zwischen die beiden hinteren zu stellen, belohnen tue ich IMMER nach hinten weg, also aus der Box raus. Ich habe keine Rennjunkies, und damit der Hund nicht von sich aus langsamer wird beim Erreichen der Boxmitte bringe ich ihm einen Punkt weiter hinten bei, so kann ich ihn in der Pruefung stoppen ohne dass er sich selber hinstellt.


    Ich finde shapen ganz interessant, wobei ich selber die Anfänge auch ueber Target aufbaue. Beim shapen ist mir nur wichtig, dass ich die Box ständig woanders hinstelle (ständig heisst anfangs wirklich fuer jedes neue Schicken). Hunde merken sich m.E. enorm schnell einen Punkt im Gras, und verstehen nicht, dass die Pylonen was damit zu tun haben. Ich schicke auch immer von verschiedenen Seiten rein, damit sie sich nicht gedanklich an einer bestimmten Strecke festhalten. Shapen erfordert aber m.E. einen relativ interessierten/aktiven Hund, wenn mir das Tempo fehlt "ich will da rein" (in die Box), dann wuerde ich evtl. eher mit Target arbeiten.


    Abstand wuerde ich auch variieren, mal 1 m, mal 2 m, mal 5 m, dann wieder 1 m, danach 10 m - usw.


    Bei einem kleinen Hund wuerde ich vermutlich mit einer kleinen Box, 1x1 qm oder 2x2 qm, anfangen, damit er den Zusammenhang Pylone - Punkt wo er hinsoll besser versteht.


    Ach ja, und ich denke, ich wuerde die Spielphase etwas kuerzer halten. Gerade wenn sie wählerisch ist und den Fleece-Tuggle auch links liegen lassen kann - aufhören, wenn's am besten ist. ;)

  • Ich hab auch ab und an, vor allem bei Nässe, kein Boxband dabei. Mir fällt es nur wahnsinnig schwer ein halbwegs vernünftiges Viereck aufzubauen auf diese Art und Weise. 8)


    Eigentlich hab ich die Box ja auch mit Target aufgebaut. Hatte ich das Video dazu noch nicht gepostet?


    Der Taget liegt immer ca im hinteren Drittel der Box. Wenn ich etwas werfe, werfe ich es auch hinter die Box. Oder ich laufe hin und belohne sie in der Box mit Spiel oder Futter.


    Das mit dem Shapen hab ich jetzt einfach mal ausprobiert. Ich dachte, so fällt es ihr später vielleicht leichter, wenn ich den Target abbaue. Heute im Training (mit Target) ist sie so geil geflitzt. Die war die letzten Wochen wirklich schlecht drauf. Das hatte aber scheinbar auch mit ihrer Läufigkeit zu tun. Heute schien sie wie aus einem Winterschlaf erwacht zu sein. Auch die Fußarbeit... <3 Sie hat vor Freude richtig angefangen quietschen vor Freude (ich weiß, sollte sie in der Prüfung dann natürlich auch nicht).


    Susanne, mit der zu langen Spielphase hast du recht. Mache ich normalerweise auch nicht. Aber sie hat ewig nicht so schön gespielt und ich hatte einfach so viel Spaß mit ihr. Im Moment teste ich auch noch ein wenig wie lang Spielphasen mit Nanu sein sollten/können. Lemmy war ja immer recht schnell auch müde gespielt und seine Kondition lies nach. Bei Nanu hab ich das Gefühl, dass sie teilweise erst richtig wach wird. Aber mit dem Spieltraining sind wir ja eh noch lange nicht am Ende.

  • Heute stand DK auf unserem Stundenplan. Mit den Wechseln bin ich eigentlich ganz zufrieden, nur das steh-platz ist manchmal etwas unsauber. Da werde ich wohl nochmal besser dran arbeiten müssen bevor ich auf Distanz gehe. Bei den Sitz-Platz-Wechsel und auch beim Steh-Platz stehe ich teilweise schon etwas weiter weg im Training.


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