Nanu im Training

  • Leider nicht so gut. Ich weiß auch gar nicht so recht, was los war. Sie war in der Vorbereitung schon recht befangen. Es war auch wirklich viel los. Das könnt ihr euch nicht vorstellen. Auf einer Mini-Fläche haben sie 5-6 Hunde warm gemacht. Man konnte keine 2 m gradeausgehen ohne auf einen anderen Hund zu treffen. Der Ring für meine Klassen war auch ein kleiner extra Raum in der Halle. Man musste quasi durch eine Tür durch, vor der der Richtertisch stand und natürlich auch einige Leute. Ich konnte die Vorbereitungsstimmung einfach nicht halten bis durch die Tür hinein in den Raum. Es war wieder ein bisschen wie vor 1 Jahr. Nanu hat geschnüffelt und ich stand fast machtlos daneben. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich war ehrlich gesagt absolut unvorbereitet. Die Möglichkeit, dass sie mir so dermaßen abdriftet, existierte vorher gar nicht in meinem Kopf, war sie die letzten Wochen doch so unglaublich gut. Auch in fremder Umgebung etc. Zum Ende hin konnte ich sie zwar in beiden Prüfungs- bzw. Trainingsrunden zur Arbeit motivieren und auch mit ihr Spielen, sodass sie nicht mit einem schlechten Gefühl aus dem Ring raus musste, aber für mich war es natürlich trotzdem frustrierend. :(

  • Das ist wirklich schade!
    Ich kenne das Problem ja mit Jola, die ihre sehr hohe Arbeitsmotivation nicht in die Prüfungssitiation übertragen kann.


    Ich hoffe, du findest einen guten Weg für euch!!!


    viele Grüße Nicole

  • Wir sind wieder motiviert. Im Moment ist eines unserer beiden Haupttrainingsthemen das Apportieren. Ich hab das leichte Knautschen immer ein wenig vernachlässigt. Aber jetzt soll das endlich mal angehen. Hier das Ergebnis von den ersten 2-3 Tagen Training.


  • Wir arbeiten grade fleißig am Apportieren. Sie knautscht ja manchmal. Deshalb gehen wir grade ein wenig zurück zu den Basics. Außerdem sieht man ein wenig Vorsitz-Grundstellungstraining. Nanu hat zum Teil beim Einnehmen der Grundstellung echt lang gebraucht, weil sie jedes Pfötchen einzeln einsortiert hat. Jetzt sind wir etwas zackiger, dafür nicht mehr ganz so präzise. Aber das ist ok. ;)


  • Danke! Eigentlich wollten wir etwas anders trainieren. Diese Krähe hat uns, also viel mehr mich, ganz schön aus dem Konzept gebracht. Ich hätte gar nicht gedacht, dass Nanu das wirklich so wenig stört. Man könnte denken, sie hätte sie gar nicht bemerkt. ;) Zwischendurch haben wir allerdings das "Wo ist die Krähe?" Spiel gespielt und das Anschauen fleißig beclickt. Das hat ihr dann wohl gereicht. Ein gut riechender Rasen ist für uns schwieriger zu handhaben. Hat eben jeder so seine eigenen "Problemzonen". ;)

  • Schön euch zuzusehen.
    Die Krähe wollte bestimmt auch ein paar Leckerchen abbekommen für ihre Ablenkungsarbeit.

    Nici mit Arik von der Silberstadt (Hovi) und mit Kayla (Quite of a bit of groovy magic from carolyns home - Border Collie)

  • Wir wollen auch mal wieder was zeigen. Da Nanus Motivationslage immer noch nicht so ganz zuverlässig ist, haben wir uns BH und FCI-Obedience nun vorerst vollends aus dem Kopf geschlagen. Mal schauen, ob wir da noch irgendwann hinkommen. Jetzt heißt es erstmal weiter englisches Obi für uns. Nächster Punkt auf unserer Liste: Geruch. Im engl. Obi werden nicht Hölzchen, sondern Tücher gesucht. In der höchsten Klasse sogar der Geruch des Richters und nicht mehr der eigene. So oder so, hier unser Training von heute:


  • Du, das hat mir niemand eingeredet. Eher ist es andersherum. Aber ich kenne Nanu einfach am besten. Mir ist wichtig, dass sie mit einem guten Gefühl aus so einer Prüfung rausgehen kann und ihre Motivation ist mir einfach viel zu unzuverlässig als dass ich mich in so eine lange Prüfung begeben würde, die ich nicht so einfach abbrechen kann, wenn sie vielleicht grade einen nicht so guten Tag hat. Dazu kommt, dass wir so lange am Stück ohne Belohnung auch einfach noch gar nicht können, also im Training noch nicht so weit sind. Im Englischen Obi kann ich mich da viel besser ausleben, weil ich viel besser auf Nanu eingehen kann. Wenn ich mir da bei den Prüfungen irgendwann sicher bin und sie bei einem eventuellen Tief zuverlässig herausholen kann, dann starte ich mit Sicherheit irgendwann auch im FCI. Aber das dauert wohl noch.

  • Das finde ich eine echt klasse Einstellung. Der Hund sollte immer im Vordergrund stehen und nicht der Sport. Deshalb habe ich ganz viele RallyObedience mit Kayla im Vorfeld gemacht. Da kann man auch ganz anders motivieren.

    Nici mit Arik von der Silberstadt (Hovi) und mit Kayla (Quite of a bit of groovy magic from carolyns home - Border Collie)

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