Training + Prüfungen mit Ronja (Xonia v.d. Prignitzer Flur)

  • Auf youtube hatte ich die Umwege über Post-its oder Streichholzstück gesehen und habe den Umweg mit Zahnstocher (statt Streichholzstück) geplant. (Der Übergang Post-its zu Hölzchen ließe sich für mich vom Handling mit neutralen nicht realisieren, hab ich beim ersten Versuch mit nur Post-its festgestellt).


    Also ich habe den Geruch mit Souri mit den Post-its aufgebaut und bin absolut begeistert!!!
    Sie kennt ihren Job und macht (bisher) NULL Fehler.
    Ich würde es bei jedem Hund, der sich Übungen gut selbst erarbeiten kann, wieder so machen.


    Der Übergang sah bei mir so aus, dass sie erst gelernt hat mein Post-it zwischen vielen Neutralen zu verweißen und ich dann die Post-its um die Hölzchen gewickelt habe, bzw. habe wickeln lassen. ;)
    Dabei habe ich Post-its in 4 Größen verwendet, ganze Post-its, halbe Post-its und viertel Post-its.
    Im Training wurde das Verhältnis von Post-it zu Hölzchen also immer mehr Holz und weniger Post-it.
    Und dann hab ich einfach nur noch Hölzchen genommen.


    Als das ging habe ich seperat das korrekte Halten und in die GS bringen des Holzes geübt und dann die Übung zusammen gesetzt.

    liebe Grüße
    Jana mit Lipizzaner Kolja und Eleve Souri :)


    "one man's craziness is another person's reality."
    (Tim Burton)

  • Das Prinzip von Zahnstocher und Post-it scheint mir sehr ähnlich. Der Zahnstocher wandert von zwischen Hölzchen auf ein Hölzchen. Denke nur, es ist für mich unkomplizierter zu handeln, als die Post-its auf die Hölzer. ;)


    Freue mich aber sehr, hier mal von jemand zu lesen, der schon erfolgreich über Verweisen aufgebaut hat :thumbsup:
    Für mich ist es ja noch ein Experiment ;)


    Zitat

    Als das ging habe ich seperat das korrekte Halten und in die GS bringen des Holzes geübt und dann die Übung zusammen gesetzt.

    du hattest dann, als Souri den Geruch sicher verstanden hat, vorübergehend nur noch Hölzchen halten+in GS bringen gemacht, oder getrennt eine zeitlang beide Übungen, also Geruch mit Verweisen und die Apportierteile mit einem Hölzchen?

  • du hattest dann, als Souri den Geruch sicher verstanden hat, vorübergehend nur noch Hölzchen halten+in GS bringen gemacht, oder getrennt eine zeitlang beide Übungen, also Geruch mit Verweisen und die Apportierteile mit einem Hölzchen?


    Ich habe "vorübergehend" nur Halten+Bringen trainiert.
    Einen Tag lang und dann habe ich es zusammengesetzt, wobei ich ihr beim ersten Mal das Kdo "Halten" gegeben habe, als sie verwießen hat, seitdem bringt sie es zuverlässig.

    liebe Grüße
    Jana mit Lipizzaner Kolja und Eleve Souri :)


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    (Tim Burton)

  • Ein spannender Aufbau! Das eine Kommando hat gereicht, sie ist jetzt sicher darin, dass es nicht nur angezeigt, sondern auch gebracht werden soll?


    Das wäre meine Sorge, dass der Hund nicht zuverlässig bringt.
    Wobei... vermutlich eine reine Kopfsache, bei anderen Übungen habe ich ja auch kein Problem, die Übung aufzudröseln in viele Einzelschritte...

  • Ja, die Sorge hatte ich auch, aber sie ist ja erst 18 Monate, selbst wenn sie das Kdo öfters gebraucht hätte, bis zur ersten Prüfung wären es so viele Trainings ohne Kdo gewesen, dass ich nicht glaube, dass sie ins verweißen zurück fällt.


    Aber ich würde es nicht für jeden Typ Hund so machen, der Hund muss schon wissen, dass er aktiv mitarbeiten und mitdenken muss, ansonsten wird es vermutlich zäh.

    liebe Grüße
    Jana mit Lipizzaner Kolja und Eleve Souri :)


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    (Tim Burton)

  • Zitat

    wobei ich ihr beim ersten Mal das Kdo "Halten" gegeben habe, als sie verwießen hat

    Das Zusammensetzen mit Hilfe das Hörzeichen fürs Bringen zu geben, so war das auf youtube auch (wobei der Border Collie das soweit ich mich erinnere nicht nur 1 mal brauchte ;) ).


    Ronja wird sogar mit großer Wahrscheinlichkeit bei länger als Verweisdauer mit dem Click warten - wenn sie denn mit dem Geruch so sicher ist, das sie weiß, ein anderes ist nicht die Alternative - auch das Aufnehmen nochmal anbieten... insgesamt habe ich nicht so die Angst, das es mit dem Bringen dann zu schwer/schlecht wird, wenn wir erst verweisen.


    Dagegen bin ich jetzt schon erstaunt, wie schwer doch die Idee, das der Unterschied des Beclickten im Geruch liegen könnte, fällt. Vermutlich weil sie soooo generalisiert die Erfahrung gemacht hat, das Frauchen sowieso total nasenblind und selten an Gerüchen interssiert ist :D

  • @Jana: wieso eigentlich erst Post-its? Weil die weniger zum Aufnehmen+Bringen animieren (sollten) als Hölzchen? Vermute ich das richtig? (ich kenn die Variante ja nicht von nem Seminar oder so, sondern nur von youtube Filmen)

  • Das Zusammensetzen mit Hilfe das Hörzeichen fürs Bringen zu geben, so war das auf youtube auch (wobei der Border Collie das soweit ich mich erinnere nicht nur 1 mal brauchte ).


    hähähähääää, ich hab ja auch keinen Border Collie :D
    Ich habe definitiv nur einmal das Kdo geben müssen.
    Auch jetzt, nachdem wir ca 3 Wochen keinen Geruch mehr trainiert haben, hat sie ohne zu zögern das richtige aufgenommen und gebracht.


    Dagegen bin ich jetzt schon erstaunt, wie schwer doch die Idee, das der Unterschied des Beclickten im Geruch liegen könnte, fällt. Vermutlich weil sie soooo generalisiert die Erfahrung gemacht hat, das Frauchen sowieso total nasenblind und selten an Gerüchen interssiert ist


    Das war für Souri sehr schnell klar, aber das ist ja, für mich, eh der kritische Punkt bei der Identifikation.
    Kolja hat da auch lange gerätselt, was ich denn da von ihm erwarte.
    Souri hat dagegen auch davor schon im Wald den richtigen Tannenzapfen gefunden, als ich mal einen in ein Zapfenfeld geworfen habe.


    @Jana: wieso eigentlich erst Post-its? Weil die weniger zum Aufnehmen+Bringen animieren (sollten) als Hölzchen? Vermute ich das richtig? (ich kenn die Variante ja nicht von nem Seminar oder so, sondern nur von youtube Filmen)


    Tja, weil ich halt ein gebranntes Kind bin. :(
    Kolja hat die Identifikation gleich mit Hölzchen gelernt, aber ewig nicht verstanden worum es geht.
    Bei Souri wollte ich, dass sie zuerst versteht, dass es um meinen Geruch geht, bevor sie ans bringen denkt und bei den Post-its hatte ich den Vorteil, wenn sie es nicht verstanden hätte, hätte ich mit den Hölzern und einer anderen Methode nochmal neu anfangen können.

    liebe Grüße
    Jana mit Lipizzaner Kolja und Eleve Souri :)


    "one man's craziness is another person's reality."
    (Tim Burton)

  • Mit 7 Monaten sah es bei uns mit Zapfen auch so aus


    Mit Zapfen schien das da selbstverständlich.
    Jetzt denkt sie einfach zu viel anderes (mit dem nächsten Hund fange ich Geruch bestimmt früher an ;) ). Aber egal, bis zu Klasse 2 haben wir auch noch laaaange Zeit. Es zeichnet sich für mich nun ab, das für Ronja die Sache mit den Zahnstochern (Zahnstocher statt Streichholzstückchen) am besten die Nase aktiviert. Die sieht man so schlecht (auf den meisten Untergründen).


    Border Annouk hab ich in ihrer Anfangszeit nach dem Zapfen in Zapfenfeld werfen erst mal Zapfen mit der Zange ausgelegt und einen angefaßten dazu. Das war für sie/uns damals eine gute Vorübung zu den Hölzern. Ich hatte da auch ein besseres Gefühl, erst mal mit anderen Gegenständen zu arbeiten, falls es schief läuft ;)

  • Klingt echt interessant mit dieser post-it Methode! Wie läuft es denn aktuell, gibt es Fortschritte?
    Ich würde das gerne mit Fanny ausprobieren, habt Ihr einen link auf eines der YouTube Videos für mich bitte?

  • Mit Post-it sind es bei mir die beiden ersten, die Jana auch hat und






    Weil ich etwas faul und unorganisiert war sind wir noch nicht weiter als halt mal eine Zahnstochersuche (aber immer noch keine neutralen Hölzchen dabei gehabt) und dem Suchspiel mit Hölzern unter Blumentöpfen. Weil Ronja die Post-its ja gerne vom Boden reißt und zerfetzt, wollte ich es mit Festhalten durch Hilfsperson (hatte das erste Mal auch auf Video), aber da kommen wir zu selten zu.


    Beim grad nochmal die Videos gucken ist mir aufgefallen, das derselbe Hund, der die Streichholzsuche macht doch auch erst vorher Post-its hatte.

  • Letzten Sonntag konnten wir mal wieder etwas bei einem Obedience Treffen mitmachen. Für das erste Mal Box nach ca. 2 Monaten war der Schwierigkeitsgrad allerdings nicht angemessen gewählt, und Ronja steuert erst mal andere Ziele an. Zur zweiten an anderer Stelle (und einfacherer Stelle) aufgebauten Box darf sie dann nochmal beim Spielie reinlegen zuschauen. Dann habe ich die Chance genutzt, mir Sitz aus der Bewegung von Hilfsperson clicken zu lassen, damit ich mich definitiv nicht umschauen muß.




    Außerdem hab ich die Chance auf wirklich fremde Hölzchen genutzt und erstmals eine Zahnstochersuche zwischen Hölzchen wandern lassen. Auch ohne das sie mit Hölzchen verweisen oder Apportieren (naja, ganz genau gesehen, bis auf vor vielen Monaten mal auch Hölzchen zum Halten genommen) schon auf Hölzchen eingestimmt wäre, sind die einfach optisch interessant ;-)




    Am Dienstag sind wir, an einem traumhaft sonnigen Tag, an einer unverschämt blauen Ostsee etwas übermütig geworden. Nachdem Annouk und Ronja schon mit Spielie im Wasser waren, gab es noch ziemlich oft die Box am Strand. Ronja war echt fetzig, aber anschließend hatte ich ziemlich Angst, was die Physio am abend zum Knie sagen würde. Aber, GsD das Knie war noch gut. Allerdings war vor kurzem festgestellt worden, das doch auch die Wirbelsäule was abbekommen hatte, und das spät entdeckte ist noch nicht gut. Außerdem schnackelte diesmal dann eine Sehne am Ellbogegelenk. Hoffentlich nur eine akute Überlastung wegen so viel Unvernunft (nach 2 Monaten Schonzeit und grad vor kurzem etwas Zügel gelockert, hatten wir am Wochenende und die ersten 2 Urlaubstage wirklich übertrieben) Also ist eigentlich immer noch ruhiger angesagt, und das war nur mal zwischendurch vom Übermut überfallen. Da ich Anfang Oktober auf einem Seminar (wegen Schonphase ohne Hund) wieder die Empfehlung, das Finden der Box aus kurzer Distanz zu üben, gehört+gesehen hatte, haben wir es auch nochmal ausprobiert. Dafür, das ich das vor einem Jahr mal kurz angefangen, aber nicht weiter trainiert hatte, finde ich es recht gut. Übermäßig viel will ich das auch nicht weiter üben (und wenn, dann eher mit Begrenzungsband)


  • Zitat

    Da ich Anfang Oktober auf einem Seminar (wegen Schonphase ohne Hund) wieder die Empfehlung, das Finden der Box aus kurzer Distanz zu üben, gehört+gesehen hatte, haben wir es auch nochmal ausprobiert. Dafür, das ich das vor einem Jahr mal kurz angefangen, aber nicht weiter trainiert hatte, finde ich es recht gut. Übermäßig viel will ich das auch nicht weiter üben (und wenn, dann eher mit Begrenzungsband)


    Hm, ist das, was Du im Film zeigst, für Dich aus "kurzer" Entfernung? Bei "kurzer" Entfernung denke ich 2-6 m.


    Wieso willst Du das nicht weiter so üben, oder wenn, dann mit Begrenzungssband? Ich mache sowas ja relativ viel, und finde gerade die Tatsache, dass es ohne Begrenzungsband ist, wichtig, damit der Hund sich wirklich an den vier Kegeln orientieren lernt. Würde mich interessieren, wie Du denkst?!

    Viele Gruesse aus dem hohen Norden von Susanne mit den Hovis Bilbo & Maya und der geliebten Edda fuer immer im Herzen. <3

  • Ich hatte verschiedenes am Strand gemacht (zwischendurch Päuschen). Das Reinrennen war natürlich nicht "kurze Distanz" ;) . Nur das, wo Ronja dann auch nur rein trabt (und Annouk neben der Kamera herumquietscht). Das war so innerhalb 2 oder 3 bis max. 5 oder 6m.


    Ich hatte das Mitte suchen lassen letztes Jahr schnell wieder aufgehört, weil ich das Gefühl hatte, Ronja orientiert sich eigentlich nur an mir (etwa die 12Uhr Position), nicht an Pylonen oder Begrenzungsband. Mit Begrenzungsband denke ich, kann sie es erst mal eher mit "wo rein gehen" verbinden. Nur Pylonen erscheinen mir da fortgeschrittener und nicht so optimal für den Anfang. Habe damit aber bislang keine Erfahrung (und ich muß gestehen, der pensionierte Border kannte die Box eigentlich nicht so ganz wirklich. Welch Glück, das sie meistens da gelandet ist ;) ). Im Seminar gab es übrigens die andere Variante: eher auch mal mit nur Band ohne Pylonen. Sie sagte, ihr ist wichtig, das die Hunde sich am Band orientieren (das hat mich auch erstaunt. Selber hatte ich früher mit dem Border grad mal so viel mit Band geübt, das sie das Band nicht stört, aber eigentlich nur den Fokus auf Pylonen gehabt)


    Stelle mir das evtl. so vor: zur Orientierung aus der Ferne zeigen die Pylonen die Richtung, zur genaueren Erkennung wo der "Zielpunkt" ist, hilft das Begrenzungsband besser ???

  • Ah, okay. Die Strategie kann man halt in Schweden nicht haben, da es nicht immer ein Band gibt. Mal nur mit Sprayfarbe markiert, evtl. auch farblich kaum wahrnehmbar, mal Sägespäne als Begrenzung, und manchmal ein Band. Insofern ist ein deutliches Band für meine Hunde in der Prüfung eine willkommene Hilfe, aber eben nix, woran sie sich orientieren sollen. Aber liegt dann eben auch an den unterschiedlichen Voraussetzungen.


    Was mir ansonsten noch zu Band einfällt, im Sommer war ich bei einer Prüfung, bei der die Box in der einen Ecke lag, und der Ring mit hellem, weissem Band abgegrenzt war ... Viele Hunde (und das waren erfahrene, gut ausgebildete Hunde) haben sich zwischen Ringabgrenzungsband und das eine seitliche Boxenband gestellt. =O


    Edda nicht, was ich u.a.darauf zurückführte, dass sie nur die Kegel als Orientierung gelernt hat.

    Viele Gruesse aus dem hohen Norden von Susanne mit den Hovis Bilbo & Maya und der geliebten Edda fuer immer im Herzen. <3

  • Hab mich jetzt entschieden, das wir das mit der Box mit und ohne Band machen, d.h. Orientierung mehr an Kegeln. So wie sie es auf die Ferne ja auch machen soll. Denn eine Box ohne Kegel (oder ähnliches), da wüßte ich am Ausgangspunkt ja gar nicht wo der Collie hin und v.a. wo sie anhalten soll - ist also nicht sooo wahrscheinlich, das man damit konfrontiert wird :)


    Beim Trainingstreffen letzten Sonntag haben wir die Box also genommen wie sie da stand (mit Band, relativ nah an einem Longierkreis). Position in der Box hatten wir seit dem letzten Video am Strand zwischendurch noch nicht wieder gemacht. Ich hab sie dann ziemlich direkt im Anschluß wieder "normal" in die Box geschickt. Mein "Stand" kommt, glaube ich, wieder mal so, das sie eben hinter der Box landet. Wirkt auf mich zwar manchmal, als hätte sie sich auf den Punkt zwischen den hinteren Pylonen fixiert, aber beim Reinlaufen lassen aus der Nähe zeigt sie ja keine Fixierung auf diese Stelle :?:
    Wäre es eigentlich gescheiter, dieses Punkt in der Box suchen lassen aus der Nähe im Training noch stärker vom Schicken aus größerer Entfernung zu trennen? Also nicht direkt danach Schicken, evtl. in der ganzen Trainingseinheit nur eins von beidem?



    Außerdem haben wir Hölzchen als "Target" fürs "Zahnstochersuchgebiet" gemacht. Schon mal mit Hinrennen nach Auslegen durch Hilfsperson. Ohne Hilfsperson haben wir das auch in der Mittagspause paarmal gemacht. Da spielen wir uns auch schon mal an den Wechsel Hinrennen - Suchen, also ruhig und konzentriert, was durch das Verweisen erst mal in der Stimmung bleibt, denke ich - wieder Rennen (hoffe wir bekommen da später ein flottes Bringen)



    Parallel dazu gibt es in der Wohnung aber doch die Post-its. Habe mich nun mit den Einweghandschuhen koordiniert und eine gute Stelle gefunden, wo die Dinger kleben bleiben (auf dem Boden war fürs erste ja zu schwer, da fällt einem so viel anderes ein) :)
    Nachdem wir ja die Vorübungen mit Blumentöpfen hatten, hat Ronja beim nun ersten Mal am 3. November schon mal herumgestochert, statt sich an einem festzukleben und wütend zu werden, das es nix fürs Verweisen gibt :) Aber sie stochert noch vergleichsweise rätselnd herum. Das waren 2 Einheiten mit kurzer Pause und dann eine längere Pause mit Abendessen dazwischen. Die nächsten Tage paßte es nicht, also am 7. November nächstes Post-it Training. Wahnsinn, was sie wohl im Schlaf gelernt hatte! Die Suche sieht nun ganz anders aus. Am 8. November Training nicht gefilmt und am 10. November ist die Nase echt am arbeiten und sie weiß, was sie sucht <3 Jetzt ging es auf einmal ganz erstaunlich fix!



    Post-its und Zahnstocher treffen sich gut auf den Hölzchen, deshalb sehe ich das unbedenklich, beides parallel zu machen.


    Und ein Video noch von Anfang November. Differenzierung Sitz und Platz. Hörzeichen "Sit" und "Klapp", wobei ich da bis die Tage vorher noch "Platz" hatte. Aber es kommt bei zuschauenden Personen immer wieder so wie "Sitz" und nicht ausreichend unterscheidbar zu "Platz" an, was als Ursache für die immer noch häufigen Fehler im Einnehmen der richtigen Position gesehen wird ?( Da aber ja der Bewegungsablauf auch tatsächlich dem Platz aus dem Steh in der Distanzkontrolle entspricht, und nicht dem aus dem Sitzen, gehört da eigentlich auch tatsächlich ein "Klapp" in die Bewegung, und kein "Platz" :whistling: Das interessanteste an dem Video finde ich aber Ronjas Reaktionen auf meine verschiedenen Fehleransagen "schade", "hm-hm" (was ich eigentlich so gut wie nie nehme?!?), "oh die Annouk ist super" und gewinnt die Leckerlies, während Ronja ohne bleibt. Letzteres rüttelt sie mal, sich anzustrengen und zuzuhören! Also, was lerne ich (hoffentlich) draus: wenn die Annouk nicht dabei ist, dann gewinne ich die Belohnung, nicht nur träge "schade".


  • Ich habe jetzt nur das Box Video gesehen.


    Zu deiner Frage: ich würde die Boxübungen gerade nicht trennen - sondern mich entscheiden, ob ich ein selbstständiges Steh an der richtigen Stelle will oder ich auch im Training ein Stopp rufe.


    Soll sie lernen, wo ihre Position ist (so mache ich das), dann soll sie auch auf größere Entfernung selbst richtig stoppen.

  • Liebe Monika,


    leider habe ich vielmehr eine Frage als einen Hinweis für Dich. Bein Ansehen des Videos zum Zuhörtraining hatte ich folgenden Gedanken: Du trainierst ja quasi in diesem Video mit beiden gleichzeitig und versuchst ja die Konkurrenzsituation ein wenig auszunutzen um Ronja aufmerksamer zu machen. Ich musste ein wenig an das Sekundieren bei Jagdhunden denken, da Ronja die Positionen oft ein wenig zeitverzögert zu Annouk zeigt. (Was natürlich auch einfach am Ausbildungsstand liegen kann.) Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mich gefragt, ob Ronja, nachdem Annouk die Kekse gewonnen hat, sich nicht heimlich daran orientiert hat, was Annouk macht. Schlau wäre das immerhin.


    Liebe Grüße,
    Bea

  • Nicole, dann müßte ich die Box aber erstmal komplett nur von nah machen oder wieder zum Target zurück. Das Punktsuchen macht Ronja auf dem Video das 2. Mal dies Jahr, nachdem wir das vor über einem Jahr mal 2-3 mal kurzfristig probiert, aber dann wieder sein lassen hatten. Also kein Wunder, das sie es auf Entfernung nicht kann. Läßt du denn immer in der Box stoppen? Oder liegt manchmal ein Spielie an der Stelle?


    Bea, daran hatte ich vor längerem auch schon mal gedacht. Manchmal lugt Ronja sogar zur Annouk rüber, die Tendenz zum Abgucken ist ganz sicher da! (Fürs Tricktraining habe ich das in den allerersten Einheiten auch schon manches Mal genutzt). Allerdings ist die Annouk in Rente, und ich kümmere mich da nicht um Fehler, wenn sie einfach so mitmacht. Sie macht deshalb auch mal Falsches, oder klinkt sich einfach wieder aus bzw. ich streue ihr Futter hin und Ronja macht ein paar Positionen alleine, oder ich achte drauf, das Annouk etwas weiter hinten ist... außerdem trainieren wir natürlich auch mal ohne die Annouk. Also ist Annouk für Ronja nicht der allerzuverlässigste Indikator für richtige Positionen. Richtig zuhören ist da sicherer ;-) Und wenn Annouk die Leckerlies nicht gewinnen kann, dann muß eben ich sie "futtern" statt nur einem "schade" (das "schade" juckt Ronja in dem Fall einfach gar nicht)

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