Training + Prüfungen mit Ronja (Xonia v.d. Prignitzer Flur)

  • Wenn ich die Box auf Tempo trainieren möchte, liegt bei mir Spielzeug oder Futter (in einer Schüssel) drin.


    Ist die Box leer, möchte ich ein selbstständiges Steh in der Mitte. Klar fange ich das von nah an, setze teilweise den Hund aber auch weiter weg.

  • Wirklich ein selbstständiges Steh will ich allerding eigentlich auch (noch?) gar nicht. Mir geht es beim Shaping der richtigen Stelle eigentlich erst mal nur darum, wo in der Box es besonders toll ist. Nur zur Unterstützung der Orientierung, wobei ich halt auch nicht weiß, ob sie das aus dem Rennen jemals übetragen wird. Das ich sie da jetzt stehen lasse ist v.a. damit sie etwas Zeit hat, zu merken, wo sie ist, und natürlich auch für die Idee stehen bleiben ist auch gut. Stehen bleiben oder Platz nach Steh nach in die Box rennen ist bei uns noch seeehr selten. Priorität ist eigentlich Speed, Speed, Speed.
    Das Stehen bleiben in der Box habe ich bisher nur so weit gefördert, das sie sagt "einverstanden" und auch stehen bleibt.


    Auf dem letzten Seminar, wo auch das Shapen des Zielpunktes dabei war, war es allerdings auch mit selbstständigem Stehen bleiben. Tempo könne man hinterher immer noch drauf packen. Ich hab allerdings immer wahnsinnig Angst ums Tempo, weil ich das mit meinem ersten Collie nie so hingekriegt hab, wie ich es gerne wollte (ein Galöppchen war es allerdings schon, von daher noch so weit ok)...
    Ende Juni war ich auf einem Seminar mit genau dem anderen Ansatz, durchrennen und überall, auch vor der Box, evtl. sogar direkt nach Start, anhalten lassen können. Es war gut, da einen Nicht-Boder-oder-Kelpie beim Anhalten lassen Training zu beobachten. Das hat mich darin bestätigt, das ich mich gegen diese Methode entschieden hatte, als ich mit Targethilfe das Stehen eingefügt habe. Von der Veranlagung her ist Ronja eher ein Typ, der (wenn sie dann das Steh so gut kann, das sie es überall annimmt) zu viel nach hinten denkt und aufs Steh wartet, also gehemmter läuft. Von daher denke ich, ist sie immer mit einem bestimmten Ziel zu dem sie schnell hin will, auch schneller.


    Ronjas Neigung dort selbständig anzuhalten wird sicher mit der Zeit stärker, aber ich will es jetzt nicht schnell forcieren. Mein Ziel ist eine Anpeilung des hinteren Teils der Box + hohe Bereitschaft sich dort stoppen zu lassen.
    Von der Anpeilung des Ziels sind wir aber scheins doch noch weiter entfernt als ich dachte. Sooo oft sieht es aus, als wüßte sie, das es zumindest zu den Pylonen geht. Und dann stürzt sie letztes Wochenende auf einer völlig freien Fläche ohne jede Ablenkung (naja, außer evtl. "magnetischer Wirkung" des Border Collies, die einen von der Bahn abgebracht hat) irgendwo hin, obwohl sie aus etwas Entfernung beim Aufbau zugesehen hatte... :/

  • Obedience Trainingsimpressionen Ronja im November 2014:
    Geruchsunterscheidung über Verweisen (Post-its und Zahnstochersuche
    zwischen Hölzchen), Metallapportel nehmen wollen (Metall findet sie
    nicht so toll), Rückwärtsschritte Fußarbeit, Übung-Loben-Übergang zu
    einer weiteren Übung-dann erst Belohnung, Action mit Spielie, Apportel,
    Box und um Bäume (spielerisch Richtung zeigen funktioniert in einigen Situationen automatisch :-) wirklich können tut sie es eigentlich noch nicht und ich muß aufpassen, nicht an den Punkt zu kommen wo sie dann nur noch diskutiert und nicht richtig läuft - macht aber halt manchmal einfach schon mal Spaß), Ablage, Positionswechsel für Distanzkontrolle und Steh
    aus der Bewegung.

  • Distanzkontrolle Training im Dezember. Diesmal alle Positionswechsel.
    Unseren nach vergeblichen Versuchen erstmal außen vor gelassenen Problemwechsel Steh-Sitz hab ich nun auch wieder in Angriff genommen (den Wechsel konnte mein Border übrigens nie ohne etwas vorzukommen, ist also echt mein Problemwechsel ;) ). Einfach mit der Futterhand in den Wechsel führen geht bei Ronja nicht so richtig (auch Eva Hampe hat beim Seminar Ende November festgestellt, das mit Futter in die Position führen bei Ronjas Gewinde eigentlich kaum optimal möglich ist). Mit dem Sitzkissen alleine klappte es erst mal gut, nachdem wir abends vorher draußen an einem Baumstamm das mit Vorderfüßen oben stehen und dann nach hinten-unten ins Sitz kommen erstmalig gemacht hatten. Nach ein paar Tagen passierte aber wieder das gleiche wie beim in Position führen (das ja anfangs auch mal ging): wenn sie weiß das Sitz kommt, dann ziehen die Hinterfüße im Fast-Beginn des Hinsetzens vor, kommen also den Vorderfüßen schnell etwas entgegen. Nun hab ich noch den Sprung dazu gepackt, so daß ihr noch bewußter wird, das die Vorderfüße aktiv wandern.
    Vielen Dank an Christin für das Video, das mich erst auf die Idee gebracht hat, das von Vorderfüße oben ins Sitz zu kommen, auch zu trainieren. Habe den Eindruck das hilft sehr gut. Bei uns ist das Hochkommen mit den Vorderfüßen kein schönes Aufspringen, dazu ist die Ronja zu ungeschickt und auch nicht so durchgymnastiziert. Da das Aufspringen ins Steh aber wenig Probleme macht und das Vorderfüße auf einen Gegenstand stellen im Dogdance kein Aufspringen sein muß, ist mir das erst mal egal (nehme das Dogdance Hörzeichen beim Hochlocken).



    Beim Steh-Platz kommen die Vorderfüße allerdings auch immer mal wieder leicht vor, und ich merke, das sie es da bei Wiederholung nicht eigenständig besser zeigen kann, d.h. sie hat es nicht verstanden, das das DAS Kriterium ist, warum es da keine Belohnung sondern eine Wiederholung gab.

  • Letzten Sonntag hatten wir mal wieder ein tolles Training mit unserer privaten Trainingsgruppe (und nach tagelangem Endlosregen richtig tolles, wenn auch ungewohnt kaltes, Wetter!). Für die Fußarbeit hatte ich Ronja nicht gut vorbereitet und eingestimmt, deshalb ist sie etwas jammerig (das war mir vor kurzem auch beim abendlichen Training in der Wohnung mal passiert). Sie zwischendrin mal kurz über Bewegung aufzulockern brachte dann noch etwas Gekläffe. Die Boxen hat sie aber beide erfreulich gut gefunden (auf dem Platz hat sie ja mal wieder den Aufbau nicht mitbekommen, was wir viel zu selten haben). Außerdem haben wir wieder die Chance genutzt, Hölzchen auslegen zu lassen, wobei Ronja die Hölzchen dann noch weniger als "Suchgebiet Target" annimmt, als wenn ich sie selber lege. Da braucht sie noch einige Erahrungs Wiederholungen. Bin aber insgesamt sehr zufrieden und es hat Spaß gemacht!

  • pekin : Spontan hätte ich jetzt gesagt "ups, ich geh doch nicht mit rechts, sondern mit links an". Deshalb hab ich mir das Video grad auch nochmal angeguckt ;) Beim Angehen aus der Grundstellung ist es aber auch mit links (bei 5:30 und 5:47), so wie ich meine, das ich gegangen bin :) . Das ganz langsame am Anfang, da sollte Ronja eigentlich immer stehen, wenn ich die Füße nicht geschlossen habe. Allerdings vertüddeln wir uns da noch öfters mit Stehen und Sitzen. Aber das ist da dann kein eigentliches Angehen.


    Mit meinem ersten Collie hatte ich mich irgendwann mal entschieden, mit rechts anzugehen, weil die dann aufgestanden ist und mit dem linken Fuß dann richtig mitkam. Mit dem Border Collie dann links (die wäre sonst noch schneller zu weit vorne gewesen). Und ich denke mit Ronja paßt links auch ganz gut.

  • Anfang Januar haben wir einmal Fußgeh Training gemacht, wo ich unbedingt mal sehen wollte, wie Ronjas Position beim "Normalschritt" ist. Unser Gang gefällt mir noch nicht so, aber die Position ist besser als ich gefühlt gedacht hätte (man muß dazu sagen, meine 2 bisherigen Obi Hunde haben immer Punkte für Prellen verloren. Ein passendes gefühl habe ich also wohl nicht ;) ).
    Am Anfang versuche ich Ronja Schritt gehen zu lassen, und naja, was stehen da auch so Stangen im Weg rum? :whistling:



    Fußarbeit ruht bei uns derzeit aber ziemlich. Ronja war am Ende der Läufigkeit auch wieder lustlos, nur für Fährten (und neu angefangen: ZOS) zu begeistern (wie im Juni auch schon). Da sie aber grad auch ganz besonders verfressen ist, gibt es ein paar "Freßübungen" für die sie sich jetzt auch sehr begeistern kann. Dazu gehört Distanzkontroll Training, auch draußen. Draußen ist der Wechsel Steh-Sitz noch ziemlich außen vor. Und insgesamt alle Wechsel auf unterschiedlichem Könnensstand. Nur Platz-Sitz und Sitz-Platz schon recht nah an prüfungsreif. Aber die brauch ich ja für die 1 ja erstmal auch nur, da paßt das für mich schon.


  • Ach ja, zu Fährten und ZOS: Mit Border Annouk hatte ich die Fährtengegenstände damals angefangen, als sie das Hölzchen Identifizieren und Apportieren sicher konnte. Hatte Identifizieren dann aber eine zeitlang nicht gemacht, und als wir damit dann wieder angefangen hatten, hat Annouk erstmal alle Hölzchen verwiesen (sie hatte das Identifizieren anders als Ronja, gleich mit Bringen, ohne Verweisen gelernt). U.a. lag sie einmal auf der ganzen Reihe Hölzchen wie aufm Klavier :D
    Nun hab ich mit Ronja doch schon die Gegenstände in die Fährte einfließen lassen und mit ZOS angefangen, obwohl alles im Aufbau ist. Samstag war ich begeistert über den positiven effekt des ZOS Beginns auf die Fährtengegenstände, und Sonntag mußte ich dann lachen. Da lag die Ronja hinter der Hölzchenreihe, mit Kopf am falschen Ende. Hat dann im Liegen die Hölzer entlang geschnüffelt, als es dafür keinen Click gab und dann, leicht verkrümmt liegend :) , den Zahnstocher verwiesen.
    Nun ja, aus der Phase ist Annouk auch wieder rausgekommen... :)

  • Im Februar waren wir fleißig am Sprungtraining. Zusammensteckbare Stange und Pylonen lassen sich in der Mittagspause gut im Rucksack transportieren. Beim Wochenendtraining hatten wir dann Cavaletti und beim ersten Abendtraining bei Flutlicht seit laaaaanger Zeit, dann Cavaletti und im Anschluß geschlossener, niedriger gestellter Obi-Sprung. Das Ronja an letzterem dann wieder ein paarmal vorbeigelaufen ist, lag diesmal vermutlich an den Licht-Schattenwechseln, die für einen dunklen, noch unbekannten Sprung suboptimal waren.


    Um schonmal eine Vorstellung von der Gesamtübung zu geben (will Anfang Mai gerne die 1 starten), habe ich sie öfters nach dem Click überm Sprung mit dem Futter in die Grundstellung geführt. So lange sie noch in Spielielaune ist (das wechselt im Training mehr oder weniger schnell zu reiner Futtergier, wo sie dann kein Spielie mehr will), gibt es aber auch öfters Spielie abgreifen nach Click überm Sprung (die ersten Sprünge auf dem Video).


    Unterwegs hab ich mich dann mal geärgert, keinen Sprung mit zu haben, obwohl ich gerne Sprungtraining machen wollte. Da lag dann ein kleiner Baumstamm auf dem Weg, den haben wir etwas benutzt. Und dann fast daneben spontan die Vorübung zum Armsprung an einem Gitterzaun probiert, d.h. in der Hocke, mit Arm als Verlängerung zur "Stange" einen Ast (als Stange) gegen den Zaun gehalten (niedrig). Und es klappte. Am nächsten Tag dann auch mit Ast gegen einen Baum.


    Auf dem Video sind ein paar Wald Trainingseinheiten (Armsprung ist der 3. Tag).

  • Training Distanzkontrolle Mitte Februar. Viel ohne Distanz, Schwierigkeitssteigerungen auf andere Art. Und die OB1er wechsel auch mal fast wie in einer Prüfung.


    Aktueller Stand Rückwärtsschritte


    Und noch 2 Filme vom Sonntagstraining Mitte Februar
    1. Positionen, Sprungtraining und 1x Box


    2. auf der Suche nach dem Normalschritt in Schwung bringen und die Position etwas weiter vor arbeiten. Kam mir sehr zäh vor. Allerdings hab ich immer das Gefühl, sie würde noch mehr hängen, als es dann auf dem Video aussieht. Ich fürchte aber, mein Gefühl ist da auch ganz schlecht, weil ich bisher nur prellende Hunde hatte (den ersten Collie hatte ich mir viel zu weit vor geholt, damit er bloß nicht hängt) :rolleyes:


    Beim Normalschritt Training auf einem bequemen Weg (kein Matsch ;) ) hab ich es jetzt auch schon mal so überzogen gehabt, das sie etwas laut wurde. Übertreiben sollte ich es also auch nicht :rolleyes:

  • Letzten Samstag fiel im Hundefreilaufgebiet eine Krähe durch aufdringliches Bettelverhalten auf. Da kam mir die Idee, wie letztes Jahr schon mal mit so einer füttergewöhnten Krähe, Training mit Krähen Ablenkung zu machen. Diesmal waren die Krähen schnell zu dritt, und ich habe überwiegend Position halten, weniger Wechsel gemacht. Dafür dann etwas mit der Krähendistanz gespielt (fand es ja schon nett zu beobachten, wie die den Collie genau beäugen und abwägen, wie nah sie sich ran trauen). Zwischendurch durfte Ronja die Krähen mal ans vor Hunden wegfliegen erinnern. Dabei sieht man, das Krähen scheuchen für Ronja ganz nett ist, Krähen aber nicht die Tiere sind, bei denen sie ausrasten muß (neben Katze ginge gar nichts). Das ständige am Schwanz zubbeln der einen Krähe habe ich erst gar nicht so mit bekommen, muß ich gestehen. Die am Schluß vom Position halten war aber echt heftig, da mußte ich Ronja schnell retten.


  • Genial ☺ habe noch nie so freche Krähen gesehen.....


    Erst dachte ich "die arme Ronja", sie bleibt aber absolut stressfrei, auch wenn die Biester direkt vor ihrer Nase klauen oder am Schwanz zupfen.

  • In der zweiten Märzhälfte hatten wir Rückschritte am Sprung, den Ronja dann auch z.T. gemieden hat. Nach einer Pause hat sie dann plötzlich 3 Sprünge hintereinander gekonnt, ging von selber über den Sprung, bevor sie sollte... irre



    und auch die Problemhöhe, mit der die Probleme im März nach paarmal Stange reißen kamen klappte dann 1 Monat später (ich konnte sie erst gar nicht vor der Hürde parken, weil sie immer gleich drüber gesprungen ist :D Und angesichts des Meideverhaltens vor kurzem hab ich mich darüber aber auch gefreut und sie dafür belohnt ;) )



    Aber Ronja hat noch keine rechte Erfahrung mit der geschlossenen Obediencehürde, und mir war das ganze zu unsicher, va.a weil wir ja auch noch kaum Prüfungserfahrung haben. Dazu ist auch die Ablage noch nicht so weit (der Winter, der nie zu enden schien, war dann so ganz plötzlich vorbei... hüstel :rolleyes: ) für Klasse 1. Deshalb habe ich unseren Start am 1. Mai dann doch noch rechtzeitig in Beginner umgemeldet.


    Die 2. Beginner Prüfung war wieder ein V trotz einer Null. Aber diesmal war es nicht die Ablage, da war Ronja ganz brav (nur ins Fläzen gekippt und ab und zu körperlich unruhig. Wobei man die Zuckungen für einen erwarteten Abrufstart auf dem Video gar nicht sieht, aber in Natura war das von meinem und vom Richterstandpunkt deutlich). Für die Einzelübungen hatte ich mich total mit der Zeit, die man zum vorher noch an die Straße Gassi gehen braucht, vertan, und war dann völlig durch den Wind und hektisch zum Start. Das Ronja meine hektischen Versuche sie auf mich zu konzentrieren nicht angenommen hat, hat meine Nervosität sehr gesteigert. Und so waren wir noch gar nicht wirklich da, geschweige denn zusammen, als die Fußarbeit schon losging. Als es nach dem 2. Linkswinkel fast so schien als ob wir uns finden würden, hat nebenan ein Pferd so einen Rabatz gemacht, das Ronja nur noch davon beeindruckt war. Aber nachdem diese Katastrophe hinter uns war, und ich die Leine zum Sitz aus der Bewegung abmachen durfte, da kamen wir doch noch zusammen. Sehr schön, das sie sich noch so fangen konnte. Die Box haben wir zwar nicht getroffen, aber mit Reinmanövrieren (was ich nie geübt hatte, deshalb ratterte mein Hirn etwas langsam, was ich nun tun wollte, und das selbstständige Platz aus dem Steh fiel mir dann auch nicht mehr gleich ein ;) ) haben wir die noch vor einer 0 bewahrt. Das Abrufen hat mir richtig gut gefallen (leider auf dem Video an der Stelle nur Wiese), beim Apportieren kam sie auf diese kurze Strecke für ihre Verhältnisse ganz schön auf Tempo, und die Distanzkontrolle war auch schick.


  • Danke Karin. Am 7. Juni ist der Klasse 1 Start gemeldet.
    Und nächste Woche habe ich Urlaub, mit ganz viel Hundeplatz :thumbsup: bei einem Collie Trainingstreffen. Da werden wir wohl auch etwas Zeit für Obedience Training haben, und eine Einführung ins Rally Obedience (nein, ich will nicht abdriften, aber gerne zusätzlich... ;) ). Und Fährten... Freu mich schon riesig.

  • Einen Tag nach der Prüfung, am 2. Mai haben wir uns zum Training getroffen und weil das so selten ist, waren wir dabei. Spaßiges Abrufen, auch zwischen den anderen Menschen durch (was man auf dem Video nicht so erkennt) und dann Sprung.


    Am 21. Mai haben wir dann ein Verkettungstraining gemacht. Erst Besprechung, wobei Ronja so süß anfragt, was sie mit den rumstehenden Dingen anfangen soll :love: . Dann erst ein bißchen auf Training einstimmen, wobei es normal wohl eher nicht sinnvoll ist, das mit Detailarbeit der aktuellen Baustelle (das sind grad Rückwärtschritte, wo wir schon mal weiter waren) zu machen. Dann kurz Warten, und dann Aufstellen lassen. Wenn ich alleine mehrere Übungen hintereinander mache, ist Ronja zwischen den Übungen, und z.T. in der neuen Grundstellung mehr oder weniger laut. Hier gar nicht. Große Freude!


    Und am 7. Juni hatten wir dann ja unseren ersten Klasse 1 Start. Hatte sie schön aufgewärmt (Schritt, Trab, Beweglichkeits- und Dehnübungen, bis auf die, mit denen ich nicht klar komme, wie wir es in einem Seminar gelernt hatten), eingestimmt, und dann kam mir das letzte Warten so lang vor, und es kam mir so vor, als ob Ronja schon so lange ohne Belohnung aufmerksam war, bevor es überhaupt losging, und hektisch habe ich noch ein Leckerlie hinterm Absperrband der Vorbereitungszone aus der Tasche geholt und ihr recht hektisch dieses für Steh aus der Bewegung gegeben. Hätte nicht erwartet, das das solche Wirkung haben könnte. Nach paar Schritten Fußarbeit fühlte ich mich plötzlich allein gelassen, und da stand die Ronja wie ne eins. Über das ungewohnte Feedback zu so einem Antesten, ob selbsständige Ausführung nichts einbringt, mußte sie dann erst noch sich kratzenderweise nachdenken. Aber dann haben wir zusammen gefunden. Sitz aus der Bewegung fiel aus, wieder Steh, was jetzt nicht weiter verwunderlich war. Bei der Box war ich nicht ganz sicher, ob sie noch drin ist, aber habe mich zum Glück für Hinlegen entschieden. War grad so drin (Rute darf ja raus). In den letzten Trainings landete sie dahinter, und als ich dann gedacht hab ich muß früher bremsen, sogar mal davor, da war genau passend wohl mal drin dran :) Warum sie mit apportel in Richtung Ton Hoffmann unterwegs war, weiß ich nicht (weil er die Weste anhatte????) Danach ging dann unsere Konzentration und Spannung etwas flöten. Und nun kam Frauchens totaler Patzer. So was sollte einem doch echt nur 1 mal in einer Prüfung passieren, aber ich zeige mich leider als sehr lernresistent (was lernen aus Fehlern betrifft). Mal wieder "Sitz" in der Distanzkontrolle, und Ronja bleibt brav liegen, bis mir das richtige Hörzeichen diesmal zum Glück dann noch einfällt. Zuletzt der Sprung. Da war ich sehr gespannt. Wir durften 1,5 Wochen vor der Prüfung ein Platz Kennenlerntraining in Reesdorf machen. Da hat Ronja sich die Hürde nach ein paarmal drumrum laufen ausgiebig angeschaut, wirklich ausgiebig, und ist dann gesprungen (noch niedriger). Nach Pause dann gleich die 50cm, da war sie wohl ausreichend per Du mit dem Sprung. Nun war ich gespannt, ob es für nach der Zeit (mit der gleichen Hürdenart, aber nicht ganz derselben, mit der sie per Du war) noch ausreichend war. Und sie sprang wie eine Eins. Juhu! Mit 230,5 Punkten ein V. Trotzdem werden wir erst noch weiter Klasse 1 starten. Ich will das zwischen den Übungen noch optimieren, und keinen Wechsel in die 2, wenn die 1 längentechnisch noch grenzwertig schien... Außerdem fehlen mir eh zu viele Übungen für die 2, um die bis Herbst so hinzukriegen wie ich das will. (Jetzt kommt in Kürze auch die Läufigkeit...)


  • Herzlichen Glückwunsch zum V in Klasse 1!!!


    Ja, dieses "schnell noch was kurz üben" vor der Prüfung hat uns auch schon mal eher gestört, als dass es dann wirklich geholfen hätte.
    Aber man merkt mit der Zeit, was für den jeweiligen Hund sinnvoll ist und was nicht.


    Von daher viel Spaß beim weiteren Trainieren und Starten - dann auch mit richtigem Distanz-Kommando? ;)
    Das ist mir übrigens auch shcon passiert. Was steht da auch Sitz drauf, wenn ich doch Hepp sage???

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