Beiträge von Obedience-Fan

    Weil es mir, auch wenn es nach dieser Prüfung anders zu sein scheint, keinen Spaß mehr macht.


    Ich möchte mein Hobby aus Spaß betreiben und dabei nicht "Bestraft" werden. Ein gerne verwendetes Wort auch in der neuen PO.


    Mir ist der mentale Druck im FCI zu hoch. Klar, wenn man nach Aussage eines hohen Funktionärs dieser Sportart, keine "Hausfrauen" als HF haben möchte.


    Und wie sagt man? Aufhören wenn's am schönsten ist.

    Unsere allgemeine Premisse beim Training mit unseren Hunden lautet ja mit einer Übung aufzuhören wenn es gut geklappt hat.


    Ich übertrage das jetzt mal auf Turniere.


    Jamie und ich hatten gestern beim HSV Wieda eine Prüfung die für uns nicht schöner hätte sein können. Sicherlich, besser geht immer.


    Wir sind in Klasse 2 gestartet und es hat einfach alles drumherum gestimmt. Ich war gut drauf, Jamie war gut drauf, wir hatten bestes Turnierwetter, es war gut warm aber keine pralle Sonne und wir hatten eine tolle Richterin und einen super Steward.


    Mit einigen 10ern und einer Null haben wir die Prüfung mit 253 Punkten abgelegt. Das allein aber ist es nicht was mein Herz höher Schlägen lässt.


    Kurz gesagt, wir waren EIN Team. Daran hatte der Hund sichtlich Freude und natürlich auch ich. Das ist dann weder der Richterin, noch dem Steward und auch den Zuschauern entgangen.


    Beim Sprung über die Hürde hat er beim Rücksprung die Hürde berührt und meinte hinter mir einen extra Kreisel absolvieren zu müssen. Saß dann aber schön in Grundstellung und hat brav sein Apportel gehalten


    Bei der Steh/Sitz Übung hat er sich beim Stehen nach mir umgedreht als ich hinter ihm die Kehrtwende gemacht habe.


    Dann kam die Freifolge. Was solch ich sagen? 10 Punkte sagen alles.


    Dann das Voransenden in die Box. Auch ohne Worte. 10 weitere Pünktchen auf unserem Konto. Das ist eine der Übungen bei der ich es überhaupt nicht erwartet hätte. Sonst lief er immer in einem großen Linksbogen in die Box und hat dann beim Abrufen vor mir herumgetänzelt. Nicht so diesmal. Schnurstracks, gerade aus mit voll Speed in die Box dass ich schon fast Probleme hatte das Platzkommando zum richtigen Zeitpunkt zu geben. Hat aber super gepasst. Beim Abrufen dann muss er wohl auch volle Pulle herangekommen sein und lief urplötzlich in bester Heelwork Manier neben mir.


    So auch beim Richtungsapport. Nach dem Stopp brav zum richtigen Apportel schauend konnte ich ihn ganz gelassen losschicken. Hingeschossen, zurückgeschossen, brav ins Close und das Apportel gehalten. Da war der nächste 10er.


    Ganz verrückt war dann die Geruchsunterscheidung. Was soll ich sagen? Wieder volle Punktzahl. Ohne Kektik hin zu den Hölzern hat er in der Mitte nach links suchend angefangen. Beim zweiten Hölzchen von links, grabsch und ab zu mir. Nie hätte ich geglaubt dass er das richtige Hölzchen aufgenommen hat. Aber ja. Nach dem Abnehmen sah ich mein Kreuz und war hin und weg.


    Die Distanzkontrolle fing auch super an, aber beim zweiten Durchgang dann ist er zu weit nach Vorne gekommen. Schade. Null Punkte.


    Beim heranrufen mit Steh habe ich bewusst sowohl Hör- als auch Sichtzeichen gegeben und er ist noch ein wenig getippelt. Hat aber für sechs Punkte gereicht.


    Es war die wohl geilste Prüfung die ich mit meinem Burlie abgelegt habe.


    Ich hoffe dass mir diese Prüfung noch lange im Gedächtnis haften bleibt da wir ab dem nächsten Jahr kein FCI Obedience mehr laufen werden. Wir sind ja schon seit zwei Jahren im englischen Obedience unterwegs und werden dies in Zukunft verstärkt ausführen.


    So, nun träume ich hoffentlich noch lange von diesem Tag.


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    Zugegeben, wir haben einige nicht sehr erfolgreiche FCI Obedience-Prüfungen absolviert.


    Neben zu wenig Training kann ich inzwischen auch nicht sagen ob der Hund oder der HF noch nicht Klasse 2 reif ist. Ich will nicht sagen dass mich das frustriert, ganz im Gegenteil. Ich habe viel Spaß mit meinem Hund und Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung. Daher hatte ich vor einiger Zeit beschlossen eine FCI Prüfungspause für den Rest dieses Jahr einzulegen, zumal der Hund ja auch noch im Agility geführt wird.


    Nun soll man ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben. So auch in meinem Fall.


    Letztes Wochenende sind wir unsere dritte Obedience Prüfung nach englischen Richtlinien, gestartet.


    Dabei konnten wir in zwei von drei Klassen (PreBeginner und Beginner) jeweils den 3.Platz belegen.


    Das motiviert natürlich und regt zu einigen Überlegungen an.


    Sicher, in einer FCI Beginner Klasse würden wir vermutlich auch nicht schlecht abschneiden. Aber der Spaß und die Freude bei einem Turnier nach englischen Richtlinien kann ich für mich persönlich bei einer FCI Prüfung nicht finden. Da stellt sich mir die Frage: Warum tue ich mir das an?


    Und bitte nicht falsch verstehen. Englisches Obedience ist nicht einfacher. Die Detailanforderungen evtl. sogar noch etwas höher. Turniere sind aber meines Erachtens mehr auf Freude für den Hund und an der Teamarbeit ausgelegt. Stichwort: "Trainingsrunden" und "Abbruch für ein Spiel um damit in eine Trainingsrunde überzugehen" und es gibt noch so vieles mehr.


    So, dass musste ich mir jetzt mal von der Seele "reden" und freue mich auf Eure Antworten.

    Wir waren mal wieder unterwegs, Punkte sammeln.


    1.Min. Sitzen, 10 Pkt.
    Freifolge, 8.0 Pkt.
    Steh u. Sitz, 9.0 Pkt.
    Abrufen, 7.5 Pkt.
    Box, 8.0 Pkt.
    Richtungsapport, 6.5
    Identifizieren, 5.0
    Distanzkontrolle, 0 Pkt.
    Apport über Hürde, 5.5 Pkt.
    Gesamteindruck, 10 Pkt.


    Leider wieder kein Filmmaterial. Ich habe mich nach diesem Turnier aber entschlossen wieder filmen zu lassen. Denn leider gab es diesmal keine Besprechung nach der Prüfung, so dass man, eigentlich schon ein wenig enttäuscht, nicht nachvollziehen kann, warum Punkte gezogen wurden.


    Klar ich weiss das ist kein Muss in klasse 2. Aber es hilft ungemein weiter. Enttäucht war ich nicht von der Prüfung, denn es hat schon Spass gemacht und ist super gelaufen. Von daher bin ich voll zufrieden. Da aber so aus dem Eigengefühl heraus einige Übungen doch super liefen, ist für mich im Nachhinein nicht klar warum Punkte gezogen wurden.

    Nun war es wieder soweit. Am 15./16.2.2014 war Hallenturnier in Lage. Das erste Turnier in diesem Jahr. Das soll aber keine Entschuldigung sein sondern nur ein sachliche Feststellung.


    über den Samstag sprechen wir nicht. Wird als Training abgehakt.


    Am Sonntag war ich ganz zufrieden. 210,5 Pkt. mit zwei Nullern.


    - Beim Abrufen mit Steh ist er voll durchgelaufen. Hat dann aber eine schöne Abschlussgrundstellung eingenommen. - Na Super -
    - Beim Sprung über die Hürde ist das Apportel zu wie nach Links gerollt. Obwohl wir genau das ständig üben meinte er nun doch die Abkürzung nehmen zu müssen. Ich war so verblüfft das ich kein zweites Kommando gegeben habe.


    Hier alle Übungen:
    1. Min. Sitzen, 10 Pkt.
    Freifolge, 9 Pkt.
    Apport über die Hürde, 0 Pkt.
    Distanzkontrolle, 5 Pkt.
    Box, 10 Pkt.
    Steh und Sitz, 8,5 Pkt.
    Richtungsapport, 8 Pkt.
    Abrufen mit Steh, 0 Pkt.
    Identifizieren, 9,5 Pkt.
    Gesamteindruck, 8 Pkt.


    Ich bin voll zu frieden.

    Irgendwie hatte gefühlt halb Niedersachsen hier gemeldet.


    Lauter bekannte Namen waren auf der Starterliste verzeichnet.


    Nachdem ich schon mit Jamie einen Startplatz bekommen hatte, war mir das Glück hold
    und ich konnte auch für Luna noch einen Startplatz bekommen.


    Am 14.07.2013 fand das Duell in Geldrop, nähe Eindhoven in den Niederlanden statt.


    Den Tag vorher haben wir für einen Trainingstag mit Uwe Wehner genutzt.


    Zum Duell dann konnte ich mit beiden Hunden in der Klasse 2 starten.
    In dieser Klasse waren 27 Teams am Start.
    Leider gab es kein V aber 1 SG und 6 G.
    Mit Luna konnte ich Platz 12 und mit Jamie den 18. Platz belegen.


    Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht Obedience auf 5 Ringen gleichzeitig zu erleben.


    Alle Ergebnisse findet ihr hier:
    Länderduell Niederlande / Deutschland 2013