Beiträge von lipizzaner

    Witziges Video! :thumbsup:


    Die Last liegt ja beim Einspringen am Anfang auf den Hinterbeinen


    Das kann ich so nicht bestätigen, die meisten Hunde, die ich kenne, nehmen beim Einspringen das Gewicht auf die Vorderpfoten und brauchen ein bisschen gezieltes Training um zu verstehen, dass der Schwerpunkt hinten bleiben sollte.


    Das ist der einzige Nachteil, der mir bei dieser Methode bekannt ist.


    Trotzdem finde ich sie gut und möchte dir hier auf keinen Fall davon abraten! ;)

    Das Motzi macht das suuuuuuuuuper! :love:
    Und sie ist die ganze Zeit so toll motiviert und vollkommen bei dir!
    Das hast du echt wahnsinnig gut hinbekommen! :thumbup:


    Wenn du Hundeführerin jetzt auch noch nach vorne, statt auf ihren Hund schaut, rundet das das Gesamtbild noch ab! ;)

    Und Samstag hat sie auch viel gejammert so richtig wie "ich will aber jetzt ni-hiiicht"
    Was halt immer so schade ist, dass sie so toll drauf ist, wenn ich sie vor der Prüfung warm mache, dann laufen wir ein und Zack - Ende Gelände...


    Nervös bin ich ja eigentlich immer wie Sau und am Anfang hatte ich eher das Gefühl, dass sie das eher gepusht hat als ihr die Motivation zu nehmen...


    Meine persönliche Meinung ist, dass du ja schon auch recht oft gestartet bist, mit relativ kurzen Pausen dazwischen, oder ?


    Kann es sein, dass Anila nun eben gelernt hat, dass deine Nervosität, bzw. eben generell die Prüfungssituation bedeutet, dass es keine Belohnung gibt?


    Grundsätzlich gilt: in der Prüfung siehst du ca. 80% von dem, was dein Hund eigentlich kann.
    Der Trick ist der, so zu trainieren, dass die 80% eben genügen.


    Aber wegen einer schlechten Prüfung musst du dir eigentlich noch keine Gedanken machen, wir haben alle mal einen schlechten Tag, auch unsere Hunde. :)

    Das Zusammensetzen mit Hilfe das Hörzeichen fürs Bringen zu geben, so war das auf youtube auch (wobei der Border Collie das soweit ich mich erinnere nicht nur 1 mal brauchte ).


    hähähähääää, ich hab ja auch keinen Border Collie :D
    Ich habe definitiv nur einmal das Kdo geben müssen.
    Auch jetzt, nachdem wir ca 3 Wochen keinen Geruch mehr trainiert haben, hat sie ohne zu zögern das richtige aufgenommen und gebracht.


    Dagegen bin ich jetzt schon erstaunt, wie schwer doch die Idee, das der Unterschied des Beclickten im Geruch liegen könnte, fällt. Vermutlich weil sie soooo generalisiert die Erfahrung gemacht hat, das Frauchen sowieso total nasenblind und selten an Gerüchen interssiert ist


    Das war für Souri sehr schnell klar, aber das ist ja, für mich, eh der kritische Punkt bei der Identifikation.
    Kolja hat da auch lange gerätselt, was ich denn da von ihm erwarte.
    Souri hat dagegen auch davor schon im Wald den richtigen Tannenzapfen gefunden, als ich mal einen in ein Zapfenfeld geworfen habe.


    @Jana: wieso eigentlich erst Post-its? Weil die weniger zum Aufnehmen+Bringen animieren (sollten) als Hölzchen? Vermute ich das richtig? (ich kenn die Variante ja nicht von nem Seminar oder so, sondern nur von youtube Filmen)


    Tja, weil ich halt ein gebranntes Kind bin. :(
    Kolja hat die Identifikation gleich mit Hölzchen gelernt, aber ewig nicht verstanden worum es geht.
    Bei Souri wollte ich, dass sie zuerst versteht, dass es um meinen Geruch geht, bevor sie ans bringen denkt und bei den Post-its hatte ich den Vorteil, wenn sie es nicht verstanden hätte, hätte ich mit den Hölzern und einer anderen Methode nochmal neu anfangen können.

    <p>

    Meine duerfen schon mal mit anderen spielen - auch wenn das &auml;usserst selten vorkommt, aber das hat auch was mit den schwedischen Bedingungen zu tun. Aber halt nur auf meine Genehmigung hin. Manchmal kann es leichter sein, eine Weile ein mehr oder weniger Totalverbot fuer's Spielen mit anderen zu prakizieren, um es dann aufzulockern, wenn der Hund das Prinzip akzeptiert (d.h., immer erst anfragen, ob er hin darf).

    <br />



    Meine dürfen auch spielen, kommt aber auch sehr selten vor, bzw. der Retriever mag nicht spielen.
    Aber ich habe auch kein Problem, dass mein Hund zu anderen Hunden einfach hinrennt. ;)

    Ja, die Sorge hatte ich auch, aber sie ist ja erst 18 Monate, selbst wenn sie das Kdo öfters gebraucht hätte, bis zur ersten Prüfung wären es so viele Trainings ohne Kdo gewesen, dass ich nicht glaube, dass sie ins verweißen zurück fällt.


    Aber ich würde es nicht für jeden Typ Hund so machen, der Hund muss schon wissen, dass er aktiv mitarbeiten und mitdenken muss, ansonsten wird es vermutlich zäh.

    Aber es nervt mich, Anila kann andere Hunde wirklich nur ignorieren, wenn sie im Training steht und motiviert ist...


    Für Alltagssituationen auch nicht gerade super Sie ist ja nicht aggressiv oder so, sie will aber immer zu den Hunden, schnüffeln und natürlich auch gern spielen....


    Wenn sie mein Hund wäre, dürfte sie nicht mit anderen Hunden spielen.
    Klar mit deiner Kleinen, die hat sie ja immer um sich, aber fremde Hunde wären absolut Tabu!

    Ich weiss ja nicht, wie das bei Euch ist, aber hier sind viele HF wirklich total gestresst ueber die Gruppenuebungen, weil man eben nicht weiss, ob die anderen Hunde gut genug ausgebildet sind, um liegen zu bleiben


    Hier auch !!!
    Zum Beispiel Ich !


    In Klasse 3 mache ich mir da keine großen Sorgen mehr, aber die Gruppenübungen in der Beginner und der Klasse 1 bereiten mir ein bisschen Bauchweh ... :/


    Und ich kenne wirklich viele Hunde, die Obedience machen, und die nicht unbedingt super sozial sind.
    Wenn dann einer aufsteht und hingeht, dann können die Hundeführer den Sport erstmal für ne Weile abschreiben, weil die Hunde in der Gruppe kein Vertrauen mehr haben.


    Und auch soziale Hunde reagieren teilweise aggressive, wenn sie bei der Arbeit gestört werden.

    du hattest dann, als Souri den Geruch sicher verstanden hat, vorübergehend nur noch Hölzchen halten+in GS bringen gemacht, oder getrennt eine zeitlang beide Übungen, also Geruch mit Verweisen und die Apportierteile mit einem Hölzchen?


    Ich habe "vorübergehend" nur Halten+Bringen trainiert.
    Einen Tag lang und dann habe ich es zusammengesetzt, wobei ich ihr beim ersten Mal das Kdo "Halten" gegeben habe, als sie verwießen hat, seitdem bringt sie es zuverlässig.

    Auf youtube hatte ich die Umwege über Post-its oder Streichholzstück gesehen und habe den Umweg mit Zahnstocher (statt Streichholzstück) geplant. (Der Übergang Post-its zu Hölzchen ließe sich für mich vom Handling mit neutralen nicht realisieren, hab ich beim ersten Versuch mit nur Post-its festgestellt).


    Also ich habe den Geruch mit Souri mit den Post-its aufgebaut und bin absolut begeistert!!!
    Sie kennt ihren Job und macht (bisher) NULL Fehler.
    Ich würde es bei jedem Hund, der sich Übungen gut selbst erarbeiten kann, wieder so machen.


    Der Übergang sah bei mir so aus, dass sie erst gelernt hat mein Post-it zwischen vielen Neutralen zu verweißen und ich dann die Post-its um die Hölzchen gewickelt habe, bzw. habe wickeln lassen. ;)
    Dabei habe ich Post-its in 4 Größen verwendet, ganze Post-its, halbe Post-its und viertel Post-its.
    Im Training wurde das Verhältnis von Post-it zu Hölzchen also immer mehr Holz und weniger Post-it.
    Und dann hab ich einfach nur noch Hölzchen genommen.


    Als das ging habe ich seperat das korrekte Halten und in die GS bringen des Holzes geübt und dann die Übung zusammen gesetzt.

    Das finde ich eine gute Einstellung, Christin!


    Ich neige auch gerne dazu Dinge zu "verschlimmbessern". (War schon immer so :/ )


    Und es ist ja auch dieser Balanceakt zwischen Korrektheit und freudiger Arbeit, die das Obedience so unglaublich faszinierend macht ... zumindest für mich! :love:

    Die Distanz sieht seeeehr gut aus!


    Beim Platz könnte sie noch etwas flüssiger runter gehen, sie tippelt am Schluss immer die letzten Zentimeter auf den Boden runter.
    Evtl kannst du das rausklickern ?
    Und ich würde das Futter näher am Boden geben, damit sie noch mehr nach unten denkt.


    Das Sitz aus dem Platz ist suuuuuper !! :thumbsup:


    Und das Steh ist auch schon gut, aus dem Sitz macht sie es noch sehr schön, aber man sieht schon, dass sie sehr nach vorne denkt und das Gewicht nach vorne verlagert.
    Da würde ich aufpassen, am besten zum Füttern immer neben sie stehen und dann erst das Leckerlie geben, damit sie dir nicht so nach vorne kommt!


    Beim Platz Steh sieht man dann deutlich, dass sie eigentlich ihr gesamtes Gewicht nach vorne nimmt und sehr gestreckt steht. Das ist für Hunde mit langem Rücken problematisch, weil sie sich dann sehr schwer tun, bei den Wechseln nach hinten die Pfoten nicht zu bewegen.
    Ich würde nochmal näher hingehen und nur die Versuche belohnen bei denen, sie Vorderpfoten UNTER dem Körper bleiben, ideal wäre es, wenn sie die Vorderpfoten beim aufstehen ein kleines Stück zurück nehmen würde.
    Und eben nicht von vorne bestätigen. ;)


    Das Steh-Platz sieht gut aus, sie klappt sehr schön nach hinten!


    Schön wäre es gewesen, wenn du auf dem Video auch zu sehen gewesen wärst!


    Zu den Positionen aus der Bewegung: Das erste Steh sieht gut aus, die beiden anderen finde ich etwas zögerlich. :(
    Ebenso das Sitz, das sollte noch einen Ticken sicherer werden.
    Und auch hier würde ich nicht von vorne bestätigen, warum soll sie sich setzen/ stehen bleiben, wenn sie eh gleich wieder aufstehen und dir entgegenkommen muss, um an die Belohnung zu kommen ?
    Klicken, dann zurück zum Hund gehen und neben dem Hund das Leckerlie geben, wäre mein Tipp.

    <p>Was mir zur Position jetzt noch einfällt, ich arbeite ja anfangs gänzlich so, dass ich den Hund hinsetze, und mich dann korrekt danebenstelle. Dann wird einfach nur hochgucken geclickert, ohne Kommando anfangs, so dass der Hund lernt, länger und länger konzentriert zu gucken, bevor er bestätigt wird. Er lernt dabei automatisch mit, wie Du ausschaust, also aus seiner Perspektive, wenn es "Fuss" heisst. Dabei muesstest Du schauen können, ob es fuer sie funktioniert, Dich anzuschauen, ich denke viele Hunde wollen gerne ins Gesicht/die Augen schauen, und bei kleinen Hunden geht das nur, wenn sie etwas nach aussen wegdrehen. Daher die Idee, ihr was anderes als Blicktarget beizubringen, Deine Hand, Dein Knie - keine Ahnung. Aber wenn Du sie hinsetzt und Dich danebenstellst kannst Du besser steuern, wie Ihr zueinander seid, als wenn sie in die GS gefuehrt wird und dann rausdrehen will, um Dich zu sehen. Denke ich. *gruebel*</p>


    hab mal deine Umlaute eingefügt :D


    Dieses "Modellieren" hab ich anfangs auch gemacht! :thumbup:


    Ich würde ihr auch deine Hand als Fixpunkt anbieten, aber evtl.können die Bulli-Leute hier noch bessere Tipps geben ??

    Hey,
    die ist ja putzig, die Kleine! :)


    ich würde, wenn du sie in die GS geführt hast auch auf jeden Fall nochmals bestätigen.
    Ob du dich dabei aufrichtest oder nicht, wäre mir für den Anfang nicht so wichtig, aber ich würde auf jeden Fall 3/4/5 -Mal die korrekte Position bestätigen, bevor ich auflöse, damit der Hund ein Bewusstsein für seine Position (bisher lernt er nur, wie er da hin kommt, aber noch nicht, dass die Position wichtig ist) entwickelt und diese Position für den Hund einen sehr hohen Wert hat.

    Hey,
    ich finde es völlig in Ordnung, Attitude über Korrektheit zu stellen!
    Bei einem Hund der in nicht ganz so hohen Trieblagen arbeitet und nicht ewig viel Eigenmotivation mitbringt finde ich es auch wichtiger, erstmal den Spaß an der Sache zu festigen, bevor ich an den Kleinigkeiten feile.


    Allerdings würde ich trotzdem immer nur das Belohnen was ich möchte, sprich ich würde dafür sorgen, dass ich sie so bestätige, dass sie dabei in die korrekte Position kommt. ;)
    Also in deinem Fall, wenn sie sich in der GS zu weit wegdreht mit dem Oberkörper, sie das Futter noch in der GS nehmen lassen und dabei die Futterhand ganz eng ans Bein halten, sodass sie enger herankommen muss, um das Futter zu bekommen.


    Ansonsten finde ich deine Plüschkugel einfach genial, die arbeitet so freudig ! :love: