Beiträge von brukshoffe

    Kennst Du Helénes blogg? Kannst Du bestimmt lesen auf schwedisch, oder? Tarzan, ihr BC, ist ein Hund der offensichtlich leicht, sehr leicht hochfährt, und ich finde viele ihrer Bloggartikel sehr interessant. Vielleicht findest Du kluge Gedanken!


    Sie hat viel dieses sich selber runterfahren können trainiert, aber da Tarzan eigentlich nie total ruhig ist, ist ein Teilansatz bei ihr halt auch - dann muss er halt die Uebungen sauber machen OBWOHL er total hochgefahren ist. Ganz spannend, finde ich.

    Habt ihr noch andere Ideen?


    Keine Ideen, nur den Gedanken, dass ich in erster Linie Leute mit BC fragen wuerde. Mir kommt das sehr bekannt vor, und bekomme bei vielen mit, dass es ein Dauerproblem/Herausforderung sein kann. 8) Gibt bestimmt Ausnahmen, aber ich kenne das so gut wie nur von BC (oder vielleicht noch Kelpies), dass sie sich auf die Kegel fixieren und auch Box und Apportieruebungen superschwierig sind weil der Hund schon dran denkt, wenn Ihr eigentlich mitten in einer anderen Uebung seid.


    Viel Erfolg!

    - Die um 90 Grad verschobene Grundstellung nach dem Abruf ist vøllig neu! "Das hat sie ja noch nie gemacht" Da will ich mal versuchen ob ich das durch z.B. viel Ablenkung, lange Verkettungen, anderen Stress auch im Training bekommen kann...Also um herauszufinden wieso das gekommen ist...


    Ich finde, das ist ein recht gewöhnlicher Fehler, und ich glaube, da liegt häufig fehlende Konzentration dahinter. Bei einem jungen oder unroutinierten Hund kommt das noch eher, dass der dann nicht mehr auf die Reihe kriegt, wo genau er hinsollte. Wuerde ich mir jetzt nicht zuviele Gedanken drueber machen, einfach weiter befestigen, was die korrekte Position ist.


    DerHoheNorden schrieb:

    - Freifolge: da muessen wir noch mehr am Blickkontakt halten ueben...zusaetzlich muessen wir daran ueben, dass sie sich nach Aufgaben mit Fahrt auch wieder auf eine ruhige Freifolge konzentrieren kann und nicht hochfaehrt...das wird wohl insgesamt unser grøsstes Projekt werden...


    Sie geht wunderschön in der Freifolge, finde ich, zeigt ueberhaupt nicht dieses Schleichen, das viele BC haben, geht gerade, weiss ihre Position. Das wuerde ich in erster Linie bewahren, dieses aufrechte, freie, das sie zeigt. Echt klasse! Da muss man echt abwägen, ob ein kurzes hin und wieder weggucken evtl. ok sein kann, ich kenne Euch ja nicht, ist nur eine mehr allgemeine Ueberlegung. Ich will eigentlich auch den ständigen Blickkontakt, aber man muss halt gucken, wie jeder Hund funktioniert.


    :thumbup:

    Hm, wie gut kann sie in anderen Zusammenhängen stoppen? (Haben wir vielleicht drueber gesprochen beim Seminar, ich erinnere mich aber leider nicht) Falls das nicht so sicher ist, wuerde ich es glaube ich erstmal ohne die Box versuchen, mit lockendem Spieli in der Nähe/Laufrichting. So dass sie versteht, egal ob da die Bestätigung liegt oder nicht, wenn Du Stopp sagst, gilt Stopp und sonst gar nichts.


    Vielleicht mit Spieli dahinter erstmal nur, wenn Du eine Hilfsperson hast, die es neutral hochnehmen kann, wenn sie nicht direkt reagiert?


    Als du sie reinschickst von Dir aus, sieht es aus, als wenn sie fast am vorderen Boxenband zu stehen kommt? Das hätte ich dann eher nicht belohnt.


    Die dann folgenden Abbrueche wg. vorbeilaufen oder nicht stehenbleiben, ich denke, das ist etwas zu wenig schwarz-weiss. Du sagst zwar "ätschebätsche", aber die Ueberzeugung fehlt. Und bei sovielen Fehlversuchen wäre ich schon geneigt, mich zu fragen, ob der Hund es wirklich kann. Von Sewekow her hätte ich jetzt eher das Target langsamer ausgeschlichen, also von dreimalen noch zweimal reinlegen, einmal nicht und das nächste Mal wieder rein usw. Also einfach systematischer angehen, so dass Du sie zwar von Mal zu Mal mehr forderst, aber nicht plötzlich zuviel forderst.


    Bei 2:35 etwa kommt sie dann langsam zum Stehen, was Du belohnst. Das kann völlig richtig sein, Du kennst Euren Ausbildungsstand am besten - aber ich hätte lieber das schnelle Abstoppen separat geuebt bis ich mir sicher bin, das kann mein Hund super, und es dann auch gefordert in der Box.


    Bei 3:09 etwa dann sieht man super, wie toll sie es macht, wenn das Target vorher da war, und dann nicht, sie es aber erwartet. So wuerde ich weitermachen - mehrfach Target drin, einmal ohne, dann wieder mit - und das langsam ausschleichen, und dann erst die Beute hinter der Box einfuehren.


    :D

    Ah, okay. Die Strategie kann man halt in Schweden nicht haben, da es nicht immer ein Band gibt. Mal nur mit Sprayfarbe markiert, evtl. auch farblich kaum wahrnehmbar, mal Sägespäne als Begrenzung, und manchmal ein Band. Insofern ist ein deutliches Band für meine Hunde in der Prüfung eine willkommene Hilfe, aber eben nix, woran sie sich orientieren sollen. Aber liegt dann eben auch an den unterschiedlichen Voraussetzungen.


    Was mir ansonsten noch zu Band einfällt, im Sommer war ich bei einer Prüfung, bei der die Box in der einen Ecke lag, und der Ring mit hellem, weissem Band abgegrenzt war ... Viele Hunde (und das waren erfahrene, gut ausgebildete Hunde) haben sich zwischen Ringabgrenzungsband und das eine seitliche Boxenband gestellt. =O


    Edda nicht, was ich u.a.darauf zurückführte, dass sie nur die Kegel als Orientierung gelernt hat.

    Zitat

    Da ich Anfang Oktober auf einem Seminar (wegen Schonphase ohne Hund) wieder die Empfehlung, das Finden der Box aus kurzer Distanz zu üben, gehört+gesehen hatte, haben wir es auch nochmal ausprobiert. Dafür, das ich das vor einem Jahr mal kurz angefangen, aber nicht weiter trainiert hatte, finde ich es recht gut. Übermäßig viel will ich das auch nicht weiter üben (und wenn, dann eher mit Begrenzungsband)


    Hm, ist das, was Du im Film zeigst, für Dich aus "kurzer" Entfernung? Bei "kurzer" Entfernung denke ich 2-6 m.


    Wieso willst Du das nicht weiter so üben, oder wenn, dann mit Begrenzungssband? Ich mache sowas ja relativ viel, und finde gerade die Tatsache, dass es ohne Begrenzungsband ist, wichtig, damit der Hund sich wirklich an den vier Kegeln orientieren lernt. Würde mich interessieren, wie Du denkst?!

    Wahrscheinlich sind wir da einfach noch nicht so weit, dass sie das so locker wegsteckt wie andere Hunde, denen das egal ist


    Welche Hunde "stecken das locker weg", bzw. ist es ihnen egal? Die meisten, die ich kenne, und die Hunde haben, die schöne Pruefungen laufen, ueben gezielt dafuer. Und das hat auch wenig mit "wegstecken" zu tun, sondern man muss mal in Ruhe ueberlegen, was genau fuer Anila der Anlass sein kann. Fällt ihr die Konzentration schwerer, oder hat sie gelernt "gibt keine Belohnung, also strenge ich mich nicht an", oder ist sie leicht abzulenken? Das meiste davon kann - und muss (finde ich) - man trainieren, um dem Hund faire Bedingungen vor dem Wettkampf zu geben.

    Meine duerfen schon mal mit anderen spielen - auch wenn das äusserst selten vorkommt, aber das hat auch was mit den schwedischen Bedingungen zu tun. Aber halt nur auf meine Genehmigung hin. Manchmal kann es leichter sein, eine Weile ein mehr oder weniger Totalverbot fuer's Spielen mit anderen zu prakizieren, um es dann aufzulockern, wenn der Hund das Prinzip akzeptiert (d.h., immer erst anfragen, ob er hin darf).


    In der Gruppenuebung ist aufstehen und zum HF gehen fuer mich kein Problem, aber es ist natuerlich in so einem Fall nicht zuletzt fuer den Hund super wichtig, das so zu trainieren, dass der Hund sich sicher fuehlt in der Situation. Fuer manche Hunde erfordert das viel und kreatives Training.

    Für Alltagssituationen auch nicht gerade super Sie ist ja nicht aggressiv oder so, sie will aber immer zu den Hunden, schnüffeln und natürlich auch gern spielen....


    Das kann ja auch mal arg nach hinten los gehen - andere Hunde wollen nicht unbedingt spielen, ich z.B. wuerde ziemlich sauer werden, wenn ein anderer Hund zu meinen zwei läuft. Finde ich ehrlich gesagt ein totales no go.


    Pinselpfote schrieb:

    Das ist mir in der letzten Gruppenübung auch fast zum Verhängnis geworden.


    Und das ist wirklich unakzeptabel. Man kann soviel bei anderen Hunden kaputt machen, wenn bei der Gruppenuebung ein anderer Hund ankommt, oder auch nur das Risiko besteht, dass der sich auf den Weg macht. Ich weiss ja nicht, wie das bei Euch ist, aber hier sind viele HF wirklich total gestresst ueber die Gruppenuebungen, weil man eben nicht weiss, ob die anderen Hunde gut genug ausgebildet sind, um liegen zu bleiben. Und von daher finde ich, man darf nur an der Gruppenuebung teilnehmen, wenn man sich sicher ist, dass der eigene Hund liegen bleibt. Einfach aus Ruecksicht auf die anderen Teams.


    Entschuldige meine eventuell harsch klingenden Worte. Aber in meiner Welt sind manche Dinge wirklich absolut unakzteptabel.

    Wenn sie erregter ist und sich so richtig "Mühe gibt", ich glaube, dann kommt das Po-Schwanken am allereehsten. Sie will wohl einfach viel Aktion zeigen, weil das in den meisten Fällen ja auch immer gut belohnt wird.


    So ist das bei Edda auch. Es ist aber generell fuer viele Hunde einfacher, gut zu gehen, wenn wir langsamer unterwegs sind, da sie dann mehr Zeit haben, auf die Position zu achten, gehen wir schneller, ist das Hauptaugenmerk darauf, neben uns zu bleiben. Daher finde ich es beim Aufbau hilfreich, langsam zu arbeiten.


    Kannst ja auch mal versuchen zu gucken, ob Du das Po-Schwanken unbewusst beeinflusst. Bei Edda habe ich gemerkt, relativ spät, dass es bei mir reicht, dass meine Augen etwas nach links gucken, dann denkt sie, wir schwenken links und dreht schon mal vorsorglich ein. Bei ihr muss ich sehr bewusst entspannt und richtig gehen, mit ruhigem Körper. Edda ist ja näher an mir dran, aber auch bei Nanu könnten unbewusste Bewegungen Deinerseits von ihr falsch interpretiert werden?!


    Lemmy schrieb:

    Ich seh halt nur ein Problem, wenn ich sie immer nur für wenige Schritte belohne und zwar den Takt. Nanu hatte anfangs Schwierigkeiten gleich den Takt zu finden und das kommt auch noch häufiger mal vor. Wenn ich jetzt meine Prioritäten verschiebe und nur noch auf den Po schaue (jetzt mal übertrieben gesagt), befürchte ich, dass das dann wieder ein Problem werden könnte. Aber was hab ich für ne Wahl. Irgnewie muss ich ja daran arbeiten. Und man kann ja nicht immer alles gleichzeitig, sondern muss dem Hund schon zeigen, was man meint und wie man es gern hätte.


    Du sollst sie ja nicht "immer" nur fuer wenige Schritte belohnen, sorry wenn ich da undeutlich war. Der Gedanke ist, erstmal ein paar Wiederholungen in langsamen Tempo mit der richtigen Position zu machen, damit der Hund dann, wenn ich abbreche, besser versteht, warum ich abbreche. Dann kann man schon relativ schnell die Herausforderung steigern (denn der Hund soll ja mitdenken und verstehen, was gefragt ist), aber generell ist wie gesagt das "Erklären" fuer den Hund einfacher in langsameren Tempo. Und andererseits hast Du auch recht, dass wir selten alles gleichzeitig beachten können. 8)


    Musst sowieso schauen, was fuer Euch passt - ein kleiner Hund ist da schon eine andere Herausforderungen als ein grosser, insofern weiss ich im Grunde nicht, wovon ich rede. ;)

    Na, das ist schon ziemlich klasse. Und mit der Energie, die sie zeigt, wirst Du auch unproblematisch an den Feinschliff gehen können. Die Frage ist ja vielleicht eher, wie Du ihr zeigen willst, was richtig bzw. falsch ist. Vielleicht einfach zurueck zu 1, 2, 3 Schritt und erstmal belohnen, was richtig ist (ist nur der erste Schritt richtig, dann machst Du eben viermal hintereinander nur einen Schritt mit Belohnung). Wenn Du dann den nächsten Schritt oder zwei dranhängst und da etwas falsch wird, kannst Du abbrechen (spielerisch, Du gewinnst die Belohnung), und vom gleichen Ausgangspunkt wieder loslegen, langsam (!) gehen, und nun muss sie mitdenken, was Du willst. Du hast es ja zuvor mehrfach belohnt, also sind ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie es richtiger macht.


    Wichtig meiner Meinung nach: langsam (laaaaaaaaaaaaaaaaangsam) gehen, und erstmal mehrfach belohnen, was Du willst, und vielleicht auch so belohnen, dass es verstärkt was Du willst. Also z.B. wenn sie leicht mit dem Hintern nach links driftet beim Geradeausgehen, legst Du eine externe Bestätigung links von Euch und sie darf nach 1 Schritt auf Freikommando dorthin. Nach 3-5 Mal wiederholen gehst Du zwei Schritte, und baust so langsam auf.

    Ja, stimmt, das funktioniert nicht bei jedem Hund. Ich kenne Bordercollies, die so reagieren. Es kann aber auch ein Handlingsfehler sein.


    1. Wichtig beim Handling:
    a. Das Spielzeug ist NICHT zu sehen vor dem Freikommando. So gut wie möglich in der Hand verstecken. Der Hund läuft zu mir, und mal nach 1 m mal nach 15 m rufe ich (ich stehe dabei in Pruefungsposition, also relativ steif, gerade usw) Freikommando und erst danach (!!) werfe ich das Spielzeug (das in meiner Hand verborgen ist) nach hinten. Wenn ich nix sage, muss der Hund automatisch in die GS kommen (auch wenn er weiss/ahnt, dass ich ein Spieli in der linken Hand habe).
    b. Wenn ich sehe, dass der Hund langsamer wird, drehe ich mich SOFORT (! die meisten HF sind nach meiner Beobachtung zu langsam dabei, man muss vorher ueberlegen, was an Tempo ok und was einem zu langsam ist) um und renne weg und amuesiere mich königlich alleine mit dem Spieli! Ich renne vom Hund weg (ganz wichtig), und ich spiele wirklich glaubhaft, dass ich happy bin, das Spieli gewonnen zu haben. Ich gucke dabei NICHT den Hund an. Dann schnell neuer Versuch. Zur Not gleiches nochmal, sobald der Hund langsamer wird (nicht erst wenn er steht) bin ich weg. Und spiele alleine mit dem Spieli. Das wichtige hier ist, dass der Hund im Grunde das Bild bekommt, dass wir um das Spieli konkurrieren. Ist er zu langsam, gewinne ich, ist er schnell genug, gewinnt er. Positive Gefuehle ins Spiel bringen, aber eben auch deutliche Konsequenzen, nämlich "ätsch-bätsch, Frauli gewinnt, wenn Du zu langsam bist".


    2. Wenn der Hund beim richtigen Handling dennoch abwartend stehenbleibt, und es sich um einen schnellen, aber halt mitdenkenden Hund handelt, wuerde ich diese Uebung nicht so machen, sondern das Spieli entweder wirklich gut versteckt oder gar nicht in der Hand halten, den Hund in die GS kommen lassen, und dann das Spielzeug vorzunehmen, ueber den Kopf halten und auf Freikommando hin (der Hund darf NICHT von sich aus dran, sondern nur auf Freikommando), darf er dann das Holz ausspucken und das Spieli greifen. Oder man hält die Belohnung sogar erst nach dem Abnehmen des Holzes ueber den Kopf. Das mache ich auch bei Edda öfter, das fördert auch - bei generell schnellen Hunden, nach meiner Erfahrung - das schnelle die GS einnehmen wollen. Diese Hunde denken eh mit und verstehen das Konzept, ich muss schnell in die GS, um mein Spieli zu kriegen. Ist mir das Tempo zu langsam, gehe ich aber auch hier so schnell wie möglich aus der GS (fordert, dass man nicht lange analysiert, sondern sein Zielbild klar hat), und mache die Uebung nochmal. Puh, das ist komplexer, als man so schreiben kann.


    Das wichtigste ist in meinen Augen, dass man schnell und schwarz-weiss reagiert. Nicht, wenn der Hund so abwartend stehenbleibt, sich an seine Trainingskollegen wendet "was soll ich denn jetzt machen". Das muss man vorher ueberlegt haben. Unsere Hunde brauchen deutliche und klare Bilder, was welche Konsequenz hat.
    Alternative 1 - alles gut (Tempo u.ä.), Spieli (Belohnung) kommt
    Alternative 2 - falsch, ich gebe dem Hund SOFORT ein Feedback, schon wenn er langsamer wird in diesem Beispiel, indem ich wegrenne, dabei auch mein Fehlerwort sage (nicht "schade" oder irgendwas demotivierendes, sondern mit einem "ätsch-bätsch"-Tonfall gerufen) und ich gewinne das Spieli.


    Generell - immer Abbruch, wenn der Hund falsch unterwegs ist, z.B. nicht, wenn er stehenbleibt, helfen, indem man ihn weiterruft. Diese Hilfe verstehen die meisten Hunde nicht als Hilfe, sondern dass es dann schnell dazugehört.


    Tschuldigung, hoffe das war jetzt nicht zu sehr OT in Clarissas Thread.

    Sieht schon prima aus! Super, wenn man sehen kann, wie das ausschaut, danke!


    Ein paar Gedanken:
    Ich wuerde den Hund dort sitzen lassen, wo auch später der Startpunkt fuer die Uebung ist, die Hölzer/Schuesseln auslegen, und dann zurueck zum Hund und an der Pylone abstellen.
    Und ich wuerde sie nicht zu häufig belohnen fuer's bleiben, oder hast Du grosse Probleme, dass sie vorarbeitet? Sie soll ja sitzen und denken "gleich darf ich apportieren", und nicht "ich sitze hier mal so rum und werde dafuer belohnt". Du weisst besser, was Dein Hund braucht, ist nur ein Gedanke von mir, sie macht halt nicht den Eindruck, als wenn sie so leicht vorarbeiten wuerde.
    Tja, und ich persönlich wuerde so wenig wie möglich das Einnehmen der GS mitreinnehmen, Du kannst schon sehen, wie sie fruehzeitig abbremst, um in die GS zu kommen. Das kann sich leicht dazu entwickeln, dass sie immer frueher abbremst und anfängt zu traben. Ich lasse meine Hunde zu 80 Prozent (Bilbo eher zu 95 Prozent) an meiner linken Seite vorbeirennen, hinter einer Belohnung, die ich nach dem Aufnehmen des Holzes aus meiner linken Hand nach hinten (also in Laufrichtung des Hundes) werfe. Der Hund darf das Holz dabei ausspucken. Das Einnehmen der GS mit Schwung und Dynamik uebe ich lieber separat.

    Ich finde den Aufbau mit Schuesseln im Prinzip gut. Was ich nicht ganz verstehe, was meinst Du mit "Dabei stelle ich zwei Schüsseln auf im Abstand zwischen 5 und 10 Metern."? Ich wuerde von Anfang an den richtigen Abstand wählen, d.h. 10 m, und auch den Hund von Anfang an im richtigen Abstand abstellen.


    Noch ein paar Tipps:

    • Wenn sie zur richtigen Schuessel rennt und das Lecker aufnimmt, rufst Du gleichzeitig, so dass sie sofort nach dem Aufessen (geht ja fix) wieder zu Dir rennt, Du hast entweder noch ein Lecker, oder einen Ball/Spieli, das Du aus der linken Hand nach hinten wirfst, so dass sie an Deiner linken Seite vorbeirennt. Damit hast Du gleich das Zurueckkommen mit drin, der Hund lernt - raus dorthin, wohin Du zeigst, lohnt sich, und zurueck zu Dir lohnt sich auch. An Dir vorbeirennen mache ich, damit der Hund Tempo behält, und nicht "einparken" denkt.
    • Wenn sie zur falschen Schuessel rennt, läufst Du zur richtigen und freust Dich total ueber das gewonnene Lecker (ohne! Deinen Hund zu beachten). Dann neuer Versuch.
    • Generell wuerde ich versuchen, soviele richtige Versuche wie nur möglich zu erhalten. Der Hund lernt aus dem, was passiert, nicht nur aus dem, was Du als "richtige" Versuche wertest. D.h. wenn sie genauso häufig falsch wie richtig läuft, und falsch einfach nur heisst, Du rufst sie zu Dir und neuer Versuch, ist es fuer sie möglicherweise nicht so klar, dass das "falsch" ist - dauert ja nur etwas länger, bis 'ne Belohnung kommt. Ist immer 'ne Gratwanderung zwischen den Hund selber herausfinden lassen, was gewuenscht wird, und ihm helfen, um zuviele "falsche" Versuche zu verhindern.