Beiträge von brukshoffe

    Danke für's Einstellen. Einiges ist richtig gut und man sieht/ahnt, was er kann, und dann ist er wieder auf einem anderen Planeten, und versucht, die Übung abzuspulen, und scheint mittendrin zu merken "äh, was mach' ich hier gerade?" ?(8)


    Wenn Du weisst, dass es an der Nähe einer läufigen Hündin lag, kann man, so man will, das ja verstärkt üben. Wir trainieren auch in der Nähe läufiger Hündinnen, manche sind meinem Rüden fast egal, manche sind hochinteressant, und dann ist es schwer (für uns beide 8) ). Oder man meidet es, so gut das halt geht. Manche Hündinnen riechen halt schon/noch gut schon vor/noch nach der eigentlichen Läufigkeit, da kann man ja nie ausschliessen, dass ein verführerischer Geruch da ist. ;(


    Hätte es etwas gegeben, wie Du ihn mehr konzentriert bekommen hättest? Ich meine, wenn Du deutlicher gewusst hättest, was los ist, hättest Du zwischen den Übungen aktiver ihn gedanklich zu Dir holen können? Sowas ist ja nicht unbedingt leicht, aber bei manchen Rüden halt leichter als bei anderen, und das wäre die Frage, die ich mir stellen würde.

    Ja, ich bin auch recht zufrieden.


    Hier kommen dann Schritte v.a. Nach links, am Anfang ist auch mal nach rechts drauf. Ich versuche, dass sie sich etwas mehr hinter mir seitlich bewegt, und belohne v.a. für richtige Bewegung des Hinterns. Alles weit davon entfernt, fertig zu sein, sondern wir probieren gerade so vor uns hin. 8)


    Edda seitliche Schritte

    Habe jetzt angefangen, mehr systematisch an den Schritten zur Seite und nach hinten zu basteln. Neulich ist mir ja aufgefallen, wie hoppelnd Edda rückwärts geht in der Freifolge, also habe ich gezielt rückwärtsgehen geübt, ohne Freifolge. Und dann wieder zusammengesetzt. Beim 2. Durchgang hüpft sie den 1. Schritt, aber versteht dann schnell, dass das nicht erwünscht ist.


    Rückwärtsgehen

    Was der næchste grosse Schritt wird, ist, dass ich ihr lerne, dass sie in einem bestimmten Suchmuster suchen soll (also wenn die Hølzchen in einer Reihe sind immer von links anfangen) und, dass sie uber das "positive" hølzchen nicht drueber hinweggeht, sondern es SOFORT anzeigt.


    Das mit dem Suchmuster, ich hatte das auch mal gedacht, aber dann sagte jemand "ich will, dass mein Hund das richtige so schnell wie möglich wählt" - und da kann ein bestimmtes Suchmuster das Ganze ja eher langsamer machen - je nachdem, wo das Richtige liegt. Ich habe das daher wieder gelassen, und uebe jetzt v.a., dass Edda das richtige wählt, sobald sie es identifiziert hat, und sich nicht versucht rueckzuversichern, indem sie weiter schnueffelt.


    Was meint Ihr dazu?

    Ich habe mit der Leckerchenmethode trainiert, und bin superzufrieden, wie Bilbo sucht. Und der Film von Siv gefällt mir, die Futterschüssel bremst den Hund halt und hält ihm vom übereifrigen Apportieren ab. Denke ich.

    Ok, ich kann nur sagen, mein Ruede, der das ja schon vor längerer Zeit gelernt hat, wählt sehr schön (laut verschiedenen Richtern!) und sicher das richtige Hölzchen, und er hat das genau so luschig gelernt, wie ich das oben indirekt beschreibe. ;-) Insofern glaube ich, die Botschaft "such das Hölzchen, das nach mir riecht", ist gut angekommen, und habe mir tatsächlich noch nicht so viele weitere Gedanken drum gemacht.

    Das einzige, was ich nicht ganz logisch finde, ist dass der Hund immer das gleichen Hölzchen suchen/anzeigen soll. Ich achte gerade am Anfang extrem drauf, dass MEIN Geruch am Hölzchen ist. Also wenn einer meiner Hunde an dem richtigen Holz bereits dran war, ist es für mich extem wichtig, ein neues Hölzchen zu nehmen oder den Geruch des Hundes mit meinem zu überlagern. Damit möchte ich verhindern, dass der Hund eine falsche Idee von der Übung bekommt: Er soll MEINEN Geruch finden und nicht seinen eigenen... ;)


    Hm, bin mir jetzt nicht ganz sicher, wie Du meinst. Wenn mein Hund am falschen Hölzchen dran war, Edda sabbert gerne mal extrem, d.h. das Hölzchen ist dann definitiv teilweise nass, ohne dass sie es im Maul hatte (peinlich ...), dann lasse ich das dennoch liegen. Riecht ja nicht nach mir = sie lernt, das zu ignorieren (tut sie auch). Du schreibst, wenn der Hund am richtigen war - heisst das, wenn Du mit aufnehmen des Hölzchen arbeitest, dass Du fuer jeden Durchgang ein neues Hölzchen wählst, weil der Hund das andere ja schon mal im Maul hatte? Daran habe ich noch nie gedacht ....

    Ich habe das Einfrieren als Methode nicht benutzt, vielleicht kann Silke meine Worte noch ergänzen. Aber ich meine, ein wichtiger Gedanke ist, dass ein Hund, der sehr apportierfreudig ist, und evtl. auch das Verweisen in der Fährte via apportieren (hier nicht ungewöhnlich) schon gelernt hat, so nicht das Identifizieren mit einer Apportieruebung verwechseln kann. Er lernt, nach einem Geruch zu suchen, und das Aufnehmen ist tatsächlich erstmal zweitrangig.


    Ich hatte das nicht auf Dich bezogen, mit dem "richtiges Holz - falsche Technik", mein Ruede ist so ein Kandidat, der das Hölzchen gerne auf dem Rueckweg zu mir ordentlich durchkaute ... Aber extrem zuverlässig sucht und wählt.


    Und gleich beim Einfrieren zu clicken ist ja nicht das gleiche wie helfen, denke ich?! Helfen wäre ja, wenn ich beim Aussuchen des Holzes was machen wuerde, um dem Hund wählen zu helfen.


    Aber wie gesagt, ich wuerde das Aufnehmen dann auch relativ schnell einfuehren, wobei ich dabei anfangs immer direkt daneben stehe, so dass der Hund es wirklich nur aufnehmen muss, noch nicht tragen. Und dann arbeite ich jetzt mit Edda von Anfang an daran, dass das Aufnehmen/Tragen ohne Knautschen geschieht. Zum Teil völlig losgelöst von der Geruchsidentifikationsuebung.

    Für die Hunde besteht die Übung nur aus "anzeigen". Und hast du mal geschaut, was die Hunde machen, wenn du auf das Anstupsen nicht gleich reagierst? Probieren sie dann einfach ein anderes, oder zeigen sie es dir konsequenter an? Wäre interessant zu wissen.


    Ich denke, Silke arbeitet damit, dass der Hund erst das "einfrieren" ueber dem Hölzchen lernt. Der Click kommt direkt nach dem, was Du anstupsen nennst, weil genau das bestätigt werden soll. Man sieht an einer Stelle im Film, wie Silke den Click hinauszögert, und der Gedanke ist, dass Noja länger "einfrieren" soll, sie versteht das m.E. aber noch nicht so richtig.


    Von daher ist es nicht schlecht, dem Hund das Holz auch gleich bringen zu lassen und bestätigt wird er erst bei dir für das richtige Holz.


    Dieses gleich bringen lassen beinhaltet halt den Nachteil, dass Du falsches Greifen nicht gleichzeitig als Kriterium haben kannst, soll heissen, wenn der Hund das richtige Holz falsch (technisch) aufnimmt, oder gar knautscht - belohnst Du dann oder lässt ihn wiederholen? Und was hat er wohl verstanden, warum er wiederholen soll? Mit Pech glaubt der Hund, die Auswahl des Hölzchens war falsch. Ich unterteile Uebungen auch gerne in viele Schritte, dann ist die Bestätigung (oder ein Fehler) eindeutiger fuer den Hund.


    Ich clicke auch anfangs nur das anstupsen des richtigen Hölzchens und hole den Hund raus zur Bestätigung.


    Ich gebe Dir aber generell recht, dass man sehen muss, dass man nicht zulange in diesem Zustand verharrt, sonst fällt es dem Hund irgendwann sehr schwer, von anzeigen durch einfrieren zu aufnehmen ueberzugehen.

    Macht sie doch ganz schön, finde ich. Einmal versuchst Du, glaube ich, dass sie länger mit der Nase am Hölzchen einzufriert, aber da habe ich das Gefühl, sie versteht nicht, was Du willlst?


    Wann beginnst Du mit dem Aufnehmen der Hölzer?

    Also den ersten Film kann ich nicht sehen, da stand schon vor 2 Stunden und jetzt immer noch, dass der gerade bearbeitet wird?! ?(


    Zum zweiten Film:
    Ich persönlich bin nicht so ueberzeugt davon, den Hund in dieser Situation selber die richtige Position finden zu lassen, da er lange was falsches zeigen kann und wenn danach kurz das richtige kommt, und belohnt wird, dann wird m.E. das falsche indirekt mitbelohnt. Was ich meine ist, dass es fuer den Hund schwer zu unterscheiden sein duerfte, und falsch und richtig evtl. ineinander uebergehen. Wie Du selbst schreibst, sie verharrt lange in der falschen Position, wird dann unsicher, und kommt dann zwar genuegend nach vorne, um "richtiger" zu sein, aber steht ausserdem mit dem Hintern zu weit nach links (von Euch aus gesehen). Was genau lernt der Hund dabei? Ich weiss es nicht, aber mir wäre das zu diffus. Sie ist auch danach immer wieder unruhig mit ihrem Kopf. Neulich in der clinic bei Maria Brandel wurde von ihr betont, dass sie meint, dass ein Hund, der zu frei geshapt wird, und damit sehr viele Wiederholungen macht, die nicht richtig korrekt sind, dass dieser Hund in z.B. der Pruefungssituation (d.h. unter gewissem Stress) gerne wieder Verhalten zeigt, dass irgendwann im Training aktuell war. Der Hund lernt aus dem, was er tut - was nicht unbedingt das gleiche ist wie dass er aus dem lernt, was Du meinst, dass Du trainierst. 8) (fuer Dich nochmal auf schwedisch, vielleicht besser zu verstehen als meine halbkomische Uebersetzung: hunden lär sig det som händer, inte det du tänker att du tränar på)


    Ich mache das wie folgt, am Anfang setze ich meine Hunde hin, und stelle mich daneben, bis sie ca 20 Sek in der richtige Fussposition gucken können. So lernen sie, wie ich aussehe, wenn sie die richtige Position halten. Parallel mache ich Klotztraining (wie heisst das auf deutsch?), wo der Welpe lernt, sich aktiv mit dem Hintern um seine Vorderhand zu bewegen und sich dabei neben mich zu stellen. Dann mache ich das ohne Klotz, und ab dem Zeitpunkt benutze ich ein Fehlerwort, wenn es falsch ist. D.h. hier will ich nicht mehr ein selbständiges ausprobieren, sondern denke, der Hund kann eine Vorstellung haben, wo er neben mir zu sein hat, und wenn der Versuch fehlschlägt, dann wird abgebrochen und es gibt einen neuen Versuch.


    Da Noja ja wahrscheinlich eine gewisse Vorstellung davon hat, wo die richtige Position ist, wuerde ich daher direkt abbrechen, wenn sie falsch steht, und sie neu versuchen lassen. Das kann anfangs schwierig sein, Edda war so manchesmal frustriert, glaube ich, als wir so geuebt haben, wobei Edda ein Hund ist, der immer weiter kämpft und nie aufgibt. Und - sie hat m.E. eine sehr schöne Vorstellung von der richtigen Position, insofern finde ich, es hat sich gelohnt. :)

    Hm, ich verstehe jetzt besser, was Du meinst, aber leider fehlen mir da die Erfahrungswerte. ;-) Ich denke, es sieht schick aus, wenn der Hund so ins Steh huepft (wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe), aber ob und welche Nachteile es hat (bzgl. der Hinterpfoten)? Vielleicht irgendjemand anders, der dazu mehr Gedanken hat?

    Und zu der DK hätte ich noch eine Frage, weil ich derzeit ja auch an dem einen Wechsel trainiere. Eigentlich hatte ich es so verstanden, dass Du vom "Platz" ins "Steh" darauf achtest, dass der Hund die Vorderläufe etwas zurücknimmt. Nun hat Dein Hund es nicht immer gezeigt hat, Du es aber trotzdem belohnt hast. Hatte ich das vielleicht doch falsch verstanden?


    Hattest Du schon richtig verstanden, nur fordere ich das nicht immer, sondern mache es momentan so, dass ich es extra bestätige (stimmlich), wenn sie es von sich aus macht. Ich bin da immer etwas unsicher, aber dieses mit dem Lecker in die richtige Stellung "druecken" sehe ich mehr so als Information "das lohnt sich", aber wenn ich es ständig machen wuerde, denke ich sie nimmt es als Teil "meiner" Aktion in der Uebung. Daher achte ich zwar drauf, aber bestätige v.a. wenn sie es von sich aus anbietet. Und provoziere es z.T. indem ich sie mehrfach Platz-Steh-Platz-Steh usw. machen lasse, und wenn sie zu lang geworden ist nimmt sie die Vorderläufe zurueck und es wird gelobt.


    Ich achte da aber tatsächlich nicht 100% drauf, mein Ruede hat es mit ähnlicher Methodik ganz gut gelernt. *gruebel*


    Mein Hauptaugenmerk momentan liegt auf den Hinterpfoten, und da ist es mir leider gelungen, einige Male falsche Bewegungen zu belohnen ... :cursing::thumbdown: