Beiträge von brukshoffe

    Gefällt mir! Er arbeitet etwas zu intensiv in den linken Winkeln, finde ich, der Hintern kommt hinter Dich, aber das kommt halt auch drauf an, wie genau man es haben möchte. ;) Du könntest im Winkel anhalten, also z.B. linker Schritt auf der vorherigen Gehlinie, rechter Fuss schon 90 Grad rum nach links, und belohnst den Hund in der (richtigen) Position, als dass er nicht zu weit nach rechts schwenkt mit seinem Hintern.


    *edit - war zu langsam, Silke hatte das ja auch schon geschrieben. 8)

    platz --> sitz: da hatte sie ein paar Male das Problem, dass sie die Vorderbeine nicht ganz an den Koerper rangenommen hat, also nicht komplett hochgekommen ist (ich sehe aber, dass Du da schon weit oben belohnst um sie wenigstens da in Position belohnen zu koennen.) Ich finde das immer so schwierig da wirklich konsequent zu sein und sich zu entscheiden: wann ist es es zu schlecht und man bricht ab und wann „kauft“ man es trotzdem und belohnt dann halt so wie du es gemacht hast weit ueber den Kopf. Wie machst Du das normalerweise?


    Das war echt komisch, weil "das hat sie noch nie gemacht". 8) Nee, wirklich, das hochhuepfen ins Sitz war immer superduper, und ich war gestern irgendwie nicht vorbereitet, und weiss auch nicht, warum das so viel schlechter war. *gruebel*


    sitz –Steh : ... Kannst Du Dir denken wieso sie die Bewegung langsamer macht? Ist es die Erwartung auf das naechste Leckelrie was sie so langsam werden laesst oder weil sie etwas unsicher ist was sie machen soll?


    Ich glaube, sie versucht sich „kurz“ zu halten, also den Körper inkl. Beinen kompakt, damit der Weg zurueck ins Sitz einfacher wird. Ich versuche nun, dass nochmal wieder separat zu ueben, dass sie vernuenftig weit nach vorne geht oder huepft.


    Steh --> sitz: da ist es mehrere Male passiert, dass sie den linken Hinterfuss bewegt hat und sie hat trotzdem eine Bestaetigung bekommen (z.B. bei 1:42, 3:50, 4:17). Das ist sicherlich verglichen mit der Anzahl wie oft ihr das insgesamt gemacht habt viel zu hæufig. Aber ich weiss, es ist sooo schwierig zu sehen. Aber es sieht so aus als ob es meistens ihr linker Fuss ist, der sich bewegt. Koenntest Du da nicht vermehrt auf den achten? Ich kann mich gerade nicht dran erinnern, dass sie den rechen ueberhaupt mal bewegt hat.


    Nö, der rechte bewegt sich auch manchmal. Zum Teil habe ich es nicht gesehen, sondern erst auf dem Film, insgesamt muessen wir wohl nochmal das Verständnis der festen Hinterpfoten vertiefen …


    Steh –> platz: das sieht beim ersten Mal super aus, bei 0:59, bewegt sie die Hinterbeine etwas (sieht aus als es ob es auch da meistens der linke ist). Und danach darf sie dann weitermachen. War das mit Absicht oder hast Du die Bewegung nicht gesehen?


    Beim Steh-Platz-Steh bewegen sich m.E. meistens die Pfoten nur auf der Stelle, und ich habe das bisher nicht so sehr beachtet, aber ich weiss nicht, ob das so schlau ist.


    Ok, wir gehen mal wieder einige Schritte zurueck im Aufbau …

    Jetzt weisst, du ja, dass sie diese Art von Ablenkungen klasse schafft, dann kannst Du dir ja næchstes Mal etwas mehr Zeit lassen bevor du sie belohnst und halt darauf achten, dass sie du sie belohnst wenn sie den Kopf richtig hat.


    Das war quasi das zweite Mal, dass wir das ueberhaupt so intensiv gemacht haben, ich denke mal, dass ich das generell nicht so häufig wiederholen werde, scheint mir irgendwie nicht so wichtig, da sie es so gut macht. Die Kopfhaltung stimmt natuerlich, da kann ich noch striktere Kriterien nehmen. ;)

    Eine frage hätte ich dazu noch? Denkst du, es ist vom Alter abhängig, ab wann ein Hund diese Ruhe in den Positionen so halten kann? Hintergrund meiner Frage: mein Hund ist jetzt 8 Monate alt und er ist wesentlich unruhiger in sich selbst. Nach Futterbestätigung scheint er förmlich zu explodieren.


    Ich denke, man kann diese Ruhe gerade gut trainieren, indem man Ruhe in den Positionen bestätigt. Aber muss halt angepasst und langsam vorgehen, Edda hat ja nun schon ein recht gutes Verständnis des in der Position verbleiben. Man sieht das auf dem Video nicht so gut, aber ich mache das inzwischen so, dass ich mit Freikommando arbeite in diesen Ruhepositionen (weiss mal wieder nicht, wie der adäquate Begriff im Deutschen wäre). Das heisst, der Hund lernt, dass er nur auf "frei" sich wieder bewegen darf. Guck mal hier, ist zwar auf schwedisch, aber hier wird das Lernen dieses Freisignals in Verbindung mit Positionhalten gezeigt (sie sagt "fri", was bedeutet "frei"). Das Arbeiten mit Freisignal macht es dem Hund noch deutlicher/einfacher, dass er eine Position nur verlassen darf, wenn das Signal dafuer kommt.

    Ich eröffne dann auch mal so einen "Trainingstagebuch"-thread, ist ja am einfachsten, wenn man immer mal wieder Videos einstellen will. :)


    Heute haben wir drinnen die Distanzkontrolle geuebt, ich stand relativ nah vor ihr. Es bewegen sich immer mal wieder die Hinterpfoten, einmal mittendrin gelingt es mir sogar, sie dafuer zu bestätigen ... :cursing::thumbdown:


    Naja - ist halt nicht immer so leicht, die Hinterpfoten zu sehen. Wird aber insgesamt immer sicherer. Sie kann dynamischer aufstehen, gleichzeitig erhöht sich dann das Risiko, dass sie sich hinten bewegt. Guckt gerne genau und lasst mich Eure Eindruecke und Vorschläge wissen!


    Distanzkontrolle Edda

    Warst Du bei der „Clinic“ vor ein paar Wochen wo Siv am Samstag und Maria am Sonntag dran waren? Oder war das nur eine einzelne von Siv? (fuer Euch „Deutschen“, die das vielleicht so nicht kennen, ich habe doch keine Ahnung was in Deutschland so „normal oder nicht normal“ ist ;) Eine „Clinic ist eine Form von Vortrag, gespickt mit praktischen Demonstrationen zum Thema).


    Ja genau, ich war in Kungsör wo erst Siv und am Sonntag Maria dran war - war klasse!


    Und wie sowas in Deutschland genannt wird bzw. ob es das in der Form ueberhaupt so gibt - habe ich auch keine Ahnung. :P


    Uebrigens sorry, falls Du mich zu negativ findest, ich sehe das Gute, aber schreibe es nicht immer - mein Fehler! Mir gefällt das, wie Du mit Deinen Hunden arbeitest, und wie Du zu Training denkst, scheint mir sehr vertraut. Ich habe ansonsten einfach nur versucht, genau hinzuschauen. 8)

    Ich fang mal rueckwärts an. Beim ersten Fussgehfilm mit Noja fällt mir auf, dass Du Deine Hände schon hochnimmst fuer die Bestätigung während Ihr noch geht. Ich wuerde darauf achten, dass Du erst stehenbleibst, und dann kommt die Belohnung, oder wenn Du sie während des Gehens geben willst, hätte ich sie schon in der Hand, so dass Deine (pruefungs)Haltung nicht gestört wird.


    Beim zweiten Fussgehfilm ist es mir insgesamt zu unruhig. Du schreibst ja selbst von Deiner schiefen Körperhaltung (wegen dem Gucken wollen), aber Du könntest zumindest Deine Hände ruhig neben dem Bein haben, und erst zum Belohnen nach vorne nehmen. Wenn sie omvänt lockande kennt, muesstest Du eigentlich die Lecker in der linken Hand halten können, und dann braucht sich die Hand nur wenig in Bestätigungsposition verändern, weil Du kein Lecker aus irgendeiner Tasche holen musst?


    Wieso gibst Du Ihr immer 2-3 Lecker nach jeder Wendung? Sie soll doch bestätigt werden fuer's korrekte Mitkommen, oder? Da wuerde ich nur einmal bestätigen nach dem Einnehmen der neuen Position, dann etwas Ruhe, und dann mich erst wieder drehen.


    Zum Film vom Boxtraining fällt mir eigentlich nicht mehr ein als was Du selber gesehen und beschrieben hast. Ich habe neulich einen - wie ich finde - guten Tipp gehört bei einer clinic (Seminar?) mit Siv Svendsen, nämlich dem Hund mit Hilfe des umgekehrten Lockens die anzupeilende Stelle in der Box (mittig im hinteren Drittel) zu vermittelnden. Habe das jetzt v.a. mit Bilbo ausprobiert. Er ist in der Box, ich locke ihn mit Lecker aus der Box aber um das Lecker zu bekommen muss er sich ins hintere Drittel in die Mitte stellen. Klappt erstaunlich gut, und er liebt die Uebung. :D

    Habe jetzt den Film auch teilweise geschaut. Und da gehst Du für meinen Geschmack so dynamisch, wie es mir gefällt. Guck mal z.B. zwischen Minute 1.00-1.18, sowas meinte ich weiter oben. :-) Oder auch wo Du aus dem Steh aus der Bewegung zurück auf den Hund zugehst, sehr schön dynamisch.

    Tano gefällt mir von der Spannung her, daher ist es mir glaube ich aufgefallen, weil Ihr fuer mich so unterschiedlich geht. Allerdings gehe ich bei Edda häufig auch sehr "langweilig", damit sie nicht so hochdreht, insofern kann das ja auch Absicht sein.


    Ich finde das schwer zu erklären. Ja, irgendwie "strammer" (kling so militärisch), oder mehr "tänzerisch" - also irgendwie mit mehr Muskelspannung. Mit tänzerisch meine ich nicht, dass Du Dich mehr bewegen sollst, sondern diese Muskelspannung im Körper. Oh je - ich bin nicht gut im erklären. In einer Kehrtwendung (habe gerade nicht Zeit, nochmal zu gucken, aber ich glaube, das war 'ne Kehrtwendung) scheinst Du sogar den Kopf etwas zu neigen beim wenden, da könnte ich mir einen aufrechteren Gang vorstellen. So mehr ein "HIER SIND WIR". Aber wie gesagt - das hängt ja auch vom Hund ab. Aber was Du evtl. mit "zackig" meinst, empfinde ich nur als gut, der Hund soll ja gerne lernen, schnell und geschmeidig mitzufolgen, und ich mag es, wenn die Freifolge etwas dynamisch aussieht.

    Klasse! Genau so hat das bei meinen auch total viel gebracht, was schnelles Greifen angeht! Da es ne schicke Spassuebung ist, mache ich das auch heute immer mal wieder zwischendurch, und beide lieben glaube ich diese Uebung!

    Klar, aber was ich meine ist, dass der Hund, wenn das Rueckwärtsgehen Teil der Freifolge ist, weiss, dass er gleich wieder schnell sitzen soll, und von daher nicht zu 100% die Technik vom "normalen" rueckwärtsgehen uebernimmt. Und dass man das daher speziell in der Freifolgensituation extra trainieren muss, glaube ich.

    Danke fuer den Film, ist immer klasse, Hunde "fast live" zu sehen! :)


    Also Deine Seitwärtsschritte finde ich völlig ok (ich meine natuerlich die Deines Hundes), beim Rueckwärtsgehen könnte sie evtl. etwas mehr gehen, andererseits ist das ja schwer fuer den Hund, da er weiss, dass er sich gleich ganz schnell wieder hinsetzen soll - also bleibt der Hintern gerne "bodennah". 8)


    Ich finde gar nicht, dass Du zu zackig gehst. Ich habe eher den Eindruck, dass Du bei den geraden Strecken und auch in den Winkeln etwas sehr "weich" gehst, da könnte ich mir mehr Spannung vorstellen. Aber das hängt natuerlich vom Hund ab, ob der dann aufdreht.

    Habe jetzt auch den Apportel-film angeschaut. Ich finde das Gehopse nicht schlimm, man sieht m.E. eine schnelle Entwicklung zum längeren Halten, das gefällt mir. Ich denke, ich würde in dieser Phase v.a. darauf achten, dass sie das Apportel nicht von sich aus ausspuckt. Schnelles Greifen kann man dann durch Konkurrenz üben, Du hältst sie am Halsband, wirfst das Apportel und Ihr jagt beide hin. Spielt sie rum, greifst Du das Holz und freust Dich! V.a. soll sie aber Erfolg haben, und halt indirekt lernen, dass rumblödeln Nachteile hat, da das Holz dann plötzlich weg sein kann. 8)

    Ich hoffe, Du empfindest mich nicht negativ oder gar nörgelig, aber ich hätte da noch folgendes Feedback:


    Film 1, der Vorschlag, Lecker hinter Dich zu werfen, kam ja von mir. Ich meinte aber nicht, dass Du das sonderlich lange machen solltest, und eigentlich auch nicht, dass sie dann nach dem Lecker fressen in die Fussposition kommt. Hatte ich wohl undeutlich erklärt, sorry. Der Grundgedanke war, dass Du sie ein paar Mal mit Lecker an Dir vorbeilaufen lässt, Uebung beendet. Man kann sich dann einfach umdrehen, und sie sieht Dich wieder von vorne und kann wieder in die GS kommen (bzw. bei Leckerwurf vorbeilaufen). Dann, nach 4-6 Durchgängen, wirft man kein Lecker und der Hund soll wieder direkt in die GS. Dadurch, dass er durch das Lecker werfen einige Male an Dir vorbeilief, soll er aber unbewusst einen Punkt etwas weiter hinten anpeilen zum umdrehen. Was bei meinen so auch funktoniert hat.


    Dadurch, dass Du jetzt soviel Lecker geworfen hast, ist in meinen Augen das Risiko, dass sie diese Hilfe als zur Uebung gehörend empfindet. Ich wuerde testen, mit welcher Technik sie einparkt, bzw. wo sie eindreht, und die Hilfe ausschleichen/weglassen. Oder vor dem Ueben einmal Lecker werfen, umdrehen, sie kommt wieder auf Dich zu und Du wirfst nichts, sondern sie soll auf Close hin direkt einparken.


    Es sieht auf dem Film aus, als wenn sie jetzt auch etwas schief sitzt? Mit dem Hinter zu weit hinter Dir, kann aber auch an der Perspektive liegen. Falls es stimmt, wuerde ich sie aus der rechten Hand belohnen, so dass ihr Kopf dabei etwas rumkommt.


    Du kannst auch sie hinsetzen, und Dich selbst daneben stellen in die korrekte GS, so lernt sie indirekt, wie Du aussiehst, wenn Ihr korrekt zueinander steht.


    Film zwei, schön, wie sie teilweise auch ruhig die Position hält. Gleichzeitig finde ich sie schon sehr an Deiner linken Hand interessiert, und manchmal scheint sie zu stupsen, Du zeigst ihr, dass nix drin ist, und clickst dann sofort danach - ohne dass sie eigentlich nochmal Ruhe zeigen musste. Ich glaube, ich wuerde mal versuchen, die Lecker in der rechten Hand zu halten, und nach dem Click mit der rechten zur linken Hand gehen, und dann aus der linken das Futter zu geben. Die linke kann dabei die ganze Zeit nach dem Click in der gleichen Position sein, z.B. nach an ihrem Maul, die rechte bewegt sich. Das könnte evtl. die Bedeutung Deiner linken Hand etwas reduzieren. Oder Du brichst jedes Mal konsequent ab, wenn sie an Deine linke Hand geht, und fängst von vorne an.


    Was das leichte nach vorne gehen beim Winkel nach links angeht, ich finde das sehr gering! Vielleicht kannst Du einfach noch langsamer gehen, und vielleicht auch genau gucken, so dass sie wirklich die ganze Zeit an der richtigen Stelle bleibt neben Dir? Gilt auch fuer die Winkel nach rechts, ich finde da hängt sie etwas nach. Gaaaaaaanz langsam bewegen, und schon clicken, wenn Ihr noch in der Bewegung seid, so dass sie langsam lernt, völlig parallel zu Dir sich zu bewegen.

    Hab jetzt auch Dein letztes Video nochmal geguckt. Ich würde versuchen, ruhiger zu agieren. Maanchmal sieht es aus, als wenn Du noch mit Sortieren des Futters beschäftigt bist, dann saust sie schon heran und Du gibst ihr Bestätigung, so halbautomatisch. Ich hoffe, das kommt jetzt nicht blöd rüber, aber ich finde, nicht nur der Hund soll konzentriert sein, wir HF müssesn mindestens ebenso fokussiert sein.


    Einmal löst sie von sich aus auf, und Du bringst sie dann dazu, wieder 2Schritte rückwärts ins Fuss zu kommen. Das ist ja etwas kontraproduktiv, wenn sie gerade lernen soll, weiter hinten einzudrehen.


    Ich persönlich würde auch immer ganz aus der Situation treten und neu anfangen, wenn etwas falsch ist, ich glaube, das fliesst sonst für den Hund so ineinander, dass es fraglich ist, was genau er dabei lernt.


    Und ich würde die Ruhe in der Fussposition vermutlich noch mehr losgelöst von der in-die-Fussposition-kommen Übung trainieren, dann wird es für den Hund deutlicher, was falsch war, wenn was falsch war.

    Beim Auflösen sage ich immer "Okay", aber Kayla arbeitet hier schon öfters vor, also löst die GS von selbst auf. Deshalb bestätige ich sie öfters in der GS und löse dann erst auf.


    Pass nur auf, dass sie sich nicht zu sehr daran gewöhnt, dass sie nur in der GS bleiben muss, wenn sie regelmässig Futter bekommt. Ich wuerde anfangen, längeres Verharren zu verlangen, muss ja nicht laaaaaang sein, nur ETWAS länger, langsam steigern, und wenn sie einfach auflöst, auslachen, fröhliches Fehlerwort und von vorne. Das kann man evtl. erstmal ohne GS ueben, also sitzen und versuchen, wegzulocken, und bestätigen fuer "aktives verharren".

    Schick ist die - gar nicht mehr so - Kleine! :thumbup:


    Mir fällt auf, dass Du das Close-Kommando meistens recht spät sagst, sie springt fast immer erst halb in den Vorsitz und wendet dann rückwärts ins Close. Da wäre ich genauer, was ich gerade will, so erschwert es m.E. ihr Verständnis dafür, dass Close bedeuten soll, sofort in die GS zu gehen. Diese Technik führt gleichzeitig auch dazu, dass sie immer rückwärts ins Close geht, es gibt eine Sequenz, wo Du das Close zeitig sagst, und sie springt schräg vor Dich und dann geht der Hintern rum und sie geht wieder rückwärts ins Close. Vielleicht möchtest Du das so? Dann vergiss, was ich schreibe. 8)


    Ich habe jedoch gelernt, dass der Hund hinter mir/neben mir drehen soll, das führt auch mit grösserer Sicherheit dazu, dass der Hund nicht zu weit vorne in der GS sitzt. Man sieht am Ende Deines Films auch, wie Du sie mit dem Lecker nach hinten schiebst, weil sie durch dieses rückwärts einparken halt zu weit vorne landet.


    Ich finde das auch schwer, zwei Elemente, die an sich noch nicht 100 Prozent sitzen, dann auch noch wechselweise zu trainieren. Da wird es enorm schwer, zielgerichtet abzubrechen, wenn's falsch wird. Willst Du Close und Hier unterscheiden lernen, musst Du immer auch schlechte Ausführungen akzeptieren, was ich in diesem Ausbildungsstadium unglücklich finde. Ich würde beides mehr separat trainieren, und die korrekte Ausführung prioritieren.


    Um ein Close zu bekommen, beindem sie etwas weiter hinten wendet, kann man folgende Übung machen. Kleine Lecker in der linken Hand, Sie ist so 3-4 m vor Dir, Du sagst Close und wirfst ein Lecker hinter Dich, wenn sie so 2m vor Dir ist, so dass sie an Dir vorbei läuft. Das machst Du so 4-5 Mal, das Lecker kann auch ganz leicht nach hinten rechts fliegen. Dann das nächste Mal sagst Du Close, ohne dass ein Lecker fliegt. Die Chancen sind gut, dass sie einen Punkt etwas weiter hinten anstrebt, und wenn dann nix fliegt, dreht sie ein ins Close. Ich habe das mal ne Zeitlang mit Edda gemacht mit gutem Erfolg. Man kann das immer mal als Erinnerung vorschalten vor die Close Uebung ohne Lecker.